Viktoria Budweg studiert Sozialwissenschaft an der Ruhr-Universität Bochum.
Hochschulpolitik
Eine kritische, resiliente Gemeinschaft
Eine dialogorientierte Universitätskultur liegt Viktoria Budweg besonders am Herzen. Denn in der Gemeinschaft können Menschen mitgestalten, sich wohlfühlen und weiterentwickeln.
Viele Menschen haben den aktuellen Hochschulentwicklungsplan (HEP) mitentwickelt, darunter Viktoria Budweg, die als Mitglied der studentischen Senatsfraktion in den Kommissionen für Gleichstellung und Planung, Struktur und Finanzen gearbeitet hat. Was ist ihr besonders wichtig und wie bemerken wir das? Das erzählt sie im HEPchen.
Frau Budweg, was ist Ihr Lieblingssatz im HEP?
Im HEP finden sich viele spannende Ziele. Mein Lieblingssatz steckt im Handlungsfeld RUB: Wir leben eine dialogorientierte Universitätskultur mit vielfältigen Möglichkeiten zu Austausch und Teilhabe. Was bereits Alltag für viele ist, soll für alle RUB-Angehörigen gelebte Praxis werden. Denn so entsteht eine kritische, resiliente Gemeinschaft, grundlegend für die Gesellschaft. Vielleicht weitgesponnen, wenigstens ein Ort, an dem Menschen gerne zusammenzukommen und sich und das Umfeld weiterentwickeln wollen.
Es gibt vermehrt Gründe, am Campus zu verweilen.
Warum ist das so wichtig für die Zukunft der RUB?
Dialog und Austausch schaffen gemeinsame Wünsche und Ziele für die Zukunft. Wenn Menschen die Chance haben, ihre Ideen und Verbesserungsvorschläge in die Tat umzusetzen, werden sie ein Teil von einer Gemeinschaft. Die Erfahrung zu machen, im Team Dinge anzugehen mit Aushandlungen, Kompromissen und Erfolgen, ist doch auch immer wiederkehrende Struktur des Lebens. Eine Uni, die genau das lebt, bleibt in Bewegung und wird so ein Ort, an dem sich Menschen wohlfühlen und weiterentwickeln.
Woran bemerken die Menschen auf dem Campus, dass die RUB diesem Ziel näherkommt?
Neben etablierten Strukturen der Einbindung, wie der Hochschulpolitik, geht dieses Ziel auch in die Gestaltung des passenden Campus – der meiner Meinung nach schöne Brutalismus ist eine super Voraussetzung. Wir werden weitere gemeinsame Lernorte draußen und drinnen – die Projekte „Flächen der Zukunft“ und „Umgestaltung GA“ –, aber auch wiederkehrende Veranstaltungen wie die Semesterbegrüßung und interne niederschwellige Formate zum Wissensaustausch bemerken. Es gibt vermehrt Gründe, am Campus zu verweilen.