Demokratie und Vielfalt gehören zu den zentralen Werten der Ruhr-Universität Bochum. 

© RUB, Marquard

Aktionen

Zwei Wochen für Demokratie und gegen Faschismus 

Vom 10. bis zum 20. November stehen Wissenschaftsfreiheit, Vielfalt, Demokratie und kritische Forschung im Fokus.

Mit dem weltweiten Erstarken rechtsautoritärer Kräfte geraten demokratische Strukturen, gesellschaftliche Vielfalt und die akademische Wissenschaft zunehmend unter Druck. Rechtsautoritäre Strömungen greifen gezielt Wissenschaftler*innen und kritische Forschungsfelder an, um wissenschaftliche Erkenntnisse zu delegitimieren und demokratische Debatten einzuschränken. Hochschulen sind dabei nicht nur von diesen Entwicklungen betroffen, sondern selbst Schauplätze politischer und gesellschaftlicher Auseinandersetzungen. Diesen Angriffen gezielt entgegenzutreten ist Ziel der Democracy Week und der bundesweiten Themenwoche „Wissenschaft gegen Faschismus“. Viele Menschen an der Ruhr-Universität Bochum beteiligen sich daran und laden zu verschiedenen Formaten ein. 

Termine und Programm

10. bis 13. November 2026: Democracy Week

  • Eine Initiative des Mittelbaus in Kooperation mit den Fachschaftsräten und den Fakultäten Geschichtswissenschaft, Gender Studis, Sozialwissenschaft, Erziehungswissenschaften und dem AStA, koordiniert von Dr. Jan Hildenhagen
  • Programm

16. bis 20. November 2026: Themenwoche „Wissenschaft gegen Faschismus“

Beide Initiativen bieten eine Gelegenheit, um gemeinsam mit Studierenden, Lehrenden und Mitarbeitenden ein klares Zeichen für Wissenschaftsfreiheit, Demokratie und Vielfalt zu setzen. Die Themenwoche „Wissenschaft gegen Faschismus“ – organisiert vom gleichnamigen Bündnis – richtet sich gegen die gezielten Angriffe auf kritische Wissenschaft und akademische Freiheit. Die Themenwoche will genau hier ansetzen: Sie fragt danach, welche gesellschaftlichen und politischen Dynamiken den Rechtsruck begünstigen, welche Rolle Hochschulen dabei spielen – und wie wir gemeinsam gegensteuern können. 

Die Democracy Week ergänzt diese Perspektive mit einem vielfältigen Programm aus Workshops, Führungen, Ringvorlesungen und kreativen Formaten: Es geht um Demokratiebildung im Schulalltag, die Rolle der Geschichte für die Demokratie, künstlerische und archäologische Perspektiven auf gesellschaftliche Umbrüche sowie um die Auseinandersetzung mit vergessenen Akteur*innen wie Frauen in der Bergarbeiterinnenbewegung. Highlights sind unter anderem eine Führung am Gedenkort Bochum-Bergen, ein Workshop für Lehramtsstudierende zum Thema Antisemitismus im Schulalltag und eine Abschlussveranstaltung mit Impulsvorträgen und Diskussionen.

Angebote anmelden für Kurzentschlossene

Wer noch ein Angebot zur Themenwoche Wissenschaft gegen Faschismus beisteuern möchte, kann das per Mail an antidiskrimierung@ruhr-uni-bochum.de anmelden. Die Antidskriminierungstelle der Ruhr-Universität Bochum sammelt im Rahmen dieser Aktionswoche gemeinsam mit der Stabsstelle Chancengleichheit, Familie und Vielfalt der TU Dortmund sowie dem Diversity Support Center der Universität Duisburg-Essen Veranstaltungsangebote. Die Teilnahme muss nicht aufwändig sein:

  • Bieten Sie Vorträge, Diskussionen oder Workshops an oder öffnen Sie bereits geplante Veranstaltungen und Seminarsitzungen für Interessierte.
  • Thematisieren Sie die Themenwoche in Ihren Lehrveranstaltungen, auch wenn kein unmittelbarer fachlicher Bezug besteht. Stellen Sie weiterführende Materialien und Veranstaltungshinweise in Moodle oder ähnlichem bereit.
  • Greifen Sie die Themen in Fachschaften, Hochschulgruppen und studentischen Initiativen auf, organisieren Sie eigene Beiträge oder bringen Sie Ihre Perspektiven in bestehende Diskussionen ein.
  • Machen Sie in Fakultäten, Instituten und Gremien auf die Aktionswoche aufmerksam und verbreiten Sie den Aufruf über Ihre Netzwerke.

Veröffentlicht

Mittwoch
28. Oktober 2026
14:39 Uhr

Von

Meike Drießen

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