Demokratie und Vielfalt gehören zu den zentralen Werten der Ruhr-Universität Bochum.
Aktionen
Zwei Wochen für Demokratie und gegen Faschismus
Vom 10. bis zum 20. November stehen Wissenschaftsfreiheit, Vielfalt, Demokratie und kritische Forschung im Fokus.
Mit dem weltweiten Erstarken rechtsautoritärer Kräfte geraten demokratische Strukturen, gesellschaftliche Vielfalt und die akademische Wissenschaft zunehmend unter Druck. Rechtsautoritäre Strömungen greifen gezielt Wissenschaftler*innen und kritische Forschungsfelder an, um wissenschaftliche Erkenntnisse zu delegitimieren und demokratische Debatten einzuschränken. Hochschulen sind dabei nicht nur von diesen Entwicklungen betroffen, sondern selbst Schauplätze politischer und gesellschaftlicher Auseinandersetzungen. Diesen Angriffen gezielt entgegenzutreten ist Ziel der Democracy Week und der bundesweiten Themenwoche „Wissenschaft gegen Faschismus“. Viele Menschen an der Ruhr-Universität Bochum beteiligen sich daran und laden zu verschiedenen Formaten ein.
Termine und Programm
Termine und Programm
Beide Initiativen bieten eine Gelegenheit, um gemeinsam mit Studierenden, Lehrenden und Mitarbeitenden ein klares Zeichen für Wissenschaftsfreiheit, Demokratie und Vielfalt zu setzen. Die Themenwoche „Wissenschaft gegen Faschismus“ – organisiert vom gleichnamigen Bündnis – richtet sich gegen die gezielten Angriffe auf kritische Wissenschaft und akademische Freiheit. Die Themenwoche will genau hier ansetzen: Sie fragt danach, welche gesellschaftlichen und politischen Dynamiken den Rechtsruck begünstigen, welche Rolle Hochschulen dabei spielen – und wie wir gemeinsam gegensteuern können.
Die Democracy Week ergänzt diese Perspektive mit einem vielfältigen Programm aus Workshops, Führungen, Ringvorlesungen und kreativen Formaten: Es geht um Demokratiebildung im Schulalltag, die Rolle der Geschichte für die Demokratie, künstlerische und archäologische Perspektiven auf gesellschaftliche Umbrüche sowie um die Auseinandersetzung mit vergessenen Akteur*innen wie Frauen in der Bergarbeiterinnenbewegung. Highlights sind unter anderem eine Führung am Gedenkort Bochum-Bergen, ein Workshop für Lehramtsstudierende zum Thema Antisemitismus im Schulalltag und eine Abschlussveranstaltung mit Impulsvorträgen und Diskussionen.
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