Etwa 300 Module umfasst das aktuelle Angebot des Optionalbereichs.

© RUB, Marquard

Wintersemester 2026/27

Weiter denken – mit dem Angebot des Optionalbereichs

Das neue Modulangebot ist online. Es bietet rund 300 Module für individuell gestaltete Studien.

Das Modulangebot des Optionalbereichs für das Wintersemester 2026/27 ist online, es bietet wie jedes Semester annähernd 300 Module für individuell gestaltete Studien. Es gibt zahlreiche Sprachangebote für Studierende mit und ohne Vorkenntnisse sowie grundlagen-, wissenschafts-, kunst- und praxisorientierte Module. Sehr aktuell sind zehn Zertifikate und das umfangreiche Modulportfolio zu gesellschaftlichen Fragen, zur Demokratiebildung und zur aktiven gesellschaftlichen Beteiligung.

Zertifikate

Durch insgesamt zehn Zertifikate können Studierende sich besondere Schwerpunkte und berufsqualifizierende Kompetenzen bestätigen lassen, und dies zusätzlich zu den regulären Kreditierungen. Zertifikate bestätigen beispielsweise den Erwerb der Sprachen Arabisch, Persisch und Türkisch auf verschiedenen Niveaus; Studierende mit dem Berufsziel Lehramt können sich im „Zertifikat Sprachförderung und Deutsch als Zweitsprache“ auf das zukünftige Berufsfeld vorbereiten; kunst- und kulturaffine Studierende finden im Zertifikat „Kunst – Kultur – Ästhetik“ ihr spannendes und kreatives Betätigungsfeld. Weitere Zertifikate befassen sich mit „Nachhaltigkeit“, „Entrepreneurship“, „Collective Violence, Holocaust and Genocide Studies (CVG)“ sowie „Digital Humanities“ und „Gender und Diversität“. Die beiden letzgenannten Zertifikate werden zudem im Rahmen der Universitätsallianz Ruhr durchgeführt, sodass Module auch an den Nachbaruniversitäten Dortmund und Duisburg-Essen besucht werden können.

Gesellschaft und Demokratie 

Im WS 2026/27 gibt es zahlreiche Modulangebote im Optionalbereich, die aktuelle gesellschaftiche Prozesse aus unterschiedlichen Fachrichtungen behandeln wie etwa Geschichte, Geografie, Philologie, Medien oder Kunst. Thematische Schwerpunkte sind unter anderem Perspektivenwechsel („Deutsch-polnische Kontroversen in Geschichte und Gegenwart“, „Deutsch-türkische Literatur und türkische Literaturen im Vergleich“, „Migration und Demokratie im 20. Jh.“), Flucht („Internationale Fluchtbewegungen als Herausforderung für Deutschland und die EU“), Widerstand („Printing as Resistance“), Diaspora („must see! Filmclub - DIASPORAS Einführung in die Filmanalyse und Stationen der Filmgeschichte“), Nationalismus („Religion in der Moderne: Christlicher Nationalismus in den USA“), demokratische Lernorte („Schule als demokratischer Lernort – Antisemitismus- und Rassismuskritische Perspektiven für den Unterricht“) sowie Stadtentwicklung („Hack the City – Studentischer Ideenwettbewerb zur nachhaltigen Stadtentwicklung im Rahmen des Co-Creation-Funds der Smart City Oberhausen“, „Urban Futures Lab Bochum“).

Praktische Umsetzung, beispielsweise zur Zukunft in Bochum

Alle genannten Module haben theoretische und praktische Anteile, so auch das Modul „Urban Futures Lab Bochum – Stadtverwaltung 2035“, ein neues, praxisorientiertes Lehrformat mit der Forschungsgruppe „Partizipation und Transformation“ am Zentrum für das Engineering Smarter Produkt-Service-Systeme (ZESS). Hier befassen sich Studierende zum Beispiel mit Fragen wie: Wie wird die Bochumer Stadtverwaltung im Jahr 2035 aussehen, wenn Künstliche Intelligenz maßgeblich Entscheidungen mitgestaltet?; Wie verändert sich das Zusammenspiel zwischen Menschen und Verwaltung, und wie bleibt die KI-gestützte Stadt handlungsfähig, nachhaltig und inklusiv? Das Modul ist als forschungs- und praxisorientiertes Zukunftslabor angelegt und kooperiert eng mit der Klimaschutzstelle sowie der Digitaliserungsstelle der Stadt Bochum. Mithilfe von Methoden der Zukunfts- und Szenarioforschung werden zentrale Trends sowie Unsicherheiten identifiziert und daraus konkrete Zukunftsszenarien für die Stadtverwaltung 2035 entwickelt. Diese Ergebnisse werden im Anschluss in anschauliche Szenariowelten übersetzt – beispielsweise in Form von Geschichten, Visualisierungen oder multimedialen Formaten. Das Modul erfordert keine spezifischen Vorkenntnisse zu KI oder Verwaltung.

Angeklickt

Neu im Programm ist auch das Modul „Gesundheit neu denken: Ideen entwickeln, Prototypen bauen, Zukunft gestalten”.

Veröffentlicht

Dienstag
06. Oktober 2026
09:41 Uhr

Von

Optionalbereich
Arne Dessaul (ad)

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