Die Fotografin Irina Unruh hat die Fotoausstellung kuratiert.
Under Broken Skies
Fotoausstellung widmet sich ukrainisch-deutschem Kulturerbe
Bis zum 9. August 2026 ist die Ausstellung im Baukunstarchiv NRW zu sehen.
Die Fotoausstellung „Under Broken Skies“ widmet sich der Gefährdung und Zerstörung des gemeinsamen ukrainisch-deutschen Kulturerbes infolge des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine. Sie ist noch bis zum 9. August 2026 im Baukunstarchiv NRW in Dortmund zu sehen (Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, 14 bis 17 Uhr).
Präsentiert wird die Ausstellung vom Baukunstarchiv NRW, von der Technischen Universität Dortmund sowie vom Verbindungsbüro Osteuropa/Zentralasien der Universitätsallianz Ruhr.
Einmaliges Kulturerbe vom Krieg betroffen
„Under Broken Skies“ ist ein Projekt des Kulturreferats für Russlanddeutsche am Museum für russlanddeutsche Kulturgeschichte, des internationales Kollektivs DEPART und des Rates der Deutschen in der Ukraine. Der russische Angriffskrieg trifft neben den Menschen in der Ukraine und ihren Lebensgrundlagen auch ein einmaliges ukrainisch-deutsches Kulturerbe. Spuren deutscher Siedler, die seit dem 18. Jahrhundert im Süden und Osten des Landes lebten, prägen bis heute insbesondere die Regionen in der Nähe der aktuellen Front. Viele historische Denkmäler wie Kirchen, Bildungseinrichtungen, Wohngebäude und Wirtschaftsobjekte, die an ein friedliches Zusammenleben erinnern, sind heute beschädigt oder akut bedroht.
Orte im Schatten des Krieges
Die Ausstellung zeigt Orte im Schatten des Krieges und erinnert an das gemeinsame kulturelle Erbe. Fotografien aus Kriegsgebieten treffen auf Archivmaterial aus Beständen des Museums für russlanddeutsche Kulturgeschichte in Detmold. Die 2025 von der Fotografin Irina Unruh kuratierte Schau macht die Bedrohung dieses Erbes sichtbar und lädt zur Auseinandersetzung mit historischen Verflechtungen und aktuellen Fragen des Kulturerhalts ein.