Ingrid Fritsch ist als Stipendiatin des renommierten Fulbright U.S. Scholar Grant zu Gast an der Ruhr-Universität.

© RUB, Kramer

Exzellenzcluster RESOLV

Drei Monate in Bochum

Ingrid Fritsch forscht als Fulbright-Stipendiatin am Lehrstuhl von Kristina Tschulik.

Prof. Dr. Ingrid Fritsch hat eines der begehrten Fulbright-Stipendien erhalten und forscht nun für drei Monate am Lehrstuhl für Analytische Chemie von Prof. Dr. Kristina Tschulik. Wir stellen unseren Gast in Form eines Steckbriefes vor.

Name: Prof. Dr. Ingrid Fritsch

Fachrichtung: Chemistry and Biochemistry

Heimatuni: University of Arkansas

Art des Stipendiums: Ingrid Fritsch ist als Stipendiatin des renommierten Fulbright U.S. Scholar Grants 2025–2026 für Deutschland zu Gast an der Ruhr-Universität Bochum. Das für alle akademischen Disziplinen zugängliche Stipendium verzeichnete 63 Bewerbungen, von denen 49 vom Institute of International Education zur Prüfung an die Deutsch-Amerikanische Fulbright-Kommission weitergeleitet wurden. Letztlich wurden lediglich zehn Stipendien vergeben, womit das Programm zu den kompetitivsten deutsch-amerikanischen akademischen Auszeichnungen zählt. 

Gastgeberin: Prof. Dr. Kristina Tschulik, Analytische Chemie

Zeitraum des Aufenthalts: 1. März bis 31. Mai 2026

Forschungsschwerpunkt und Hauptanliegen des Aufenthalts an der Ruhr-Universität: Ingrid Fritschs Forschung an zwei deutschen Einrichtungen konzentriert sich auf das Projekt „Verbesserung der Energieeffizienz: Multimodale Analyse nanopartikelkatalysierter elektrochemischer Reaktionen", in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Christian Cierpka an der Technischen Universität Ilmenau (Januar 2026) und mit Prof. Dr. Kristina Tschulik an der Ruhr-Universität Bochum (März bis Mai 2026).

Ziel der Arbeit ist die Entwicklung von Lab-on-a-Chip-Geräten, basierend auf Mikro- und Nanoelektroden-Arrays, welche mit Dunkelfeld- und Fluoreszenzmikroskopie untersucht werden. Hierdurch wird die gleichzeitige Charakterisierung von Größe, Zusammensetzung und räumlicher Lage von Nanopartikeln während elektrochemischer Reaktionen an der Fest-/Flüssigphasengrenze ermöglicht, wobei die Integration mikrofluidischer Kanäle und die Auswahl geeigneter wässriger Elektrolytlösungen eine hohe Durchsatzkapazität und Selektivität gewährleisten.

Der Schwerpunkt der Untersuchungen liegt auf der direkten elektrochemischen Synthese von Wasserstoffperoxid aus im Wasser gelöstem molekularem Sauerstoff als nachhaltiges, energieeffizientes Modellsystem. Ein erfolgreicher Abschluss des Projekts würde eine analytische Plattform für die struktur- und aktivitätsgesteuerte Katalysatorentwicklung schaffen, die elektrochemische Reaktionen von der Energiegewinnung bis zur biomedizinischen Diagnostik abdeckt. Professorin Fritschs Fulbright-Projekt komplementiert somit in vielfältiger Weise die Forschungsaktivitäten des Exzellenzclusters RESOLV (Ruhr Explores Solvation) und der Ruhr-Universität.

Veröffentlicht

Dienstag
07. April 2026
11:22 Uhr

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