2026 präsentiert der SFB 1280 „Extinktionslernen“ als Partner des Brain Day seine Forschung zu den Themen Lernen, Vergessen und Erinnern.
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Das Gehirn besser verstehen
Beim Brain Day am 16. September steht einen Nachmittag lang die Bochumer Neurowissenschaft im Blickpunkt: mit Vorträgen, Informationen und Mitmachaktionen.
Wie aktiviert das Gehirn die körpereigene Apotheke? Sind Krähen so schlau wie Schimpansen? Warum sind soziale Berührungen für die Gesundheit so effektiv? Um solche Fragen geht es einmal im Jahr an der Ruhr-Universität Bochum. Dann lädt die Neurowissenschaft zum Brain Day ins Veranstaltungszentrum ein, um das komplexeste menschliche Organ von ganz neuen Seiten zu präsentieren. Am 16. September 2026 ist es wieder so weit, die Gäste erwartet zwischen 13 und 17 Uhr ein Programm mit Vorträgen und Mitmachaktionen. Die Teilnahme ist kostenfrei, die Veranstalter bitten um Anmeldung unter brain-news-igsn@rub.de oder telefonisch unter 0234 32-26682 (Montag bis Donnerstag 9 bis 14 Uhr).
Der Brain Day kooperiert in diesem Jahr mit dem Sonderforschungsbereich (SFB) 1280 „Extinktionslernen“, deshalb gibt es halbstündige Vorträge folgender Mitglieder dieses SFB:
- Prof. Dr. Ulrike Bingel, Universitätsklinikum Essen
- Prof. Dr. Jutta Peterburs, Medical School Hamburg
- Dr. Julian Packheiser, Medizinische Fakultät der RUB
- Prof. Dr. Onur Güntürkün, Sprecher des SFB 1280, Fakultät für Psychologie der RUB.
Abwechslungsreiches Rahmenprogramm
Zwischen den Vorträgen wartet ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm, bei dem die Gäste mit den Forschenden der Ruhr-Universität ins Gespräch kommen können. Zudem locken Mitmachaktionen. Man erlebt beispielsweise die Zukunft der Mensch-Maschine-Kommunikation und Brain-Computer-Interfaces hautnah. Man testet, wie die eigene Gehirnaktivität mittels EEG-Signalen gemessen und in Steuerbefehle übersetzt wird – eine faszinierende Technologie, die Menschen mit motorischen Einschränkungen neue Möglichkeiten eröffnet. Mitarbeitende der Sozialen Neurowissenschaft an der RUB präsentieren mechanische Umarmungskissen und Kuscheltiere, mit denen aktuell Studien zu Berührungen durchgeführt werden. Außerdem wird eine App vorgestellt, mit der Stimmung und Einsamkeit im alltäglichen Leben abgefragt werden.
Selbsthilfegruppen
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Kooperationspartner