2026 präsentiert der SFB 1280 „Extinktionslernen“ als Partner des Brain Day seine Forschung zu den Themen Lernen, Vergessen und Erinnern.

© SFB 874/Susanne Troll

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Das Gehirn besser verstehen

Beim Brain Day am 16. September steht einen Nachmittag lang die Bochumer Neurowissenschaft im Blickpunkt: mit Vorträgen, Informationen und Mitmachaktionen.

Wie aktiviert das Gehirn die körpereigene Apotheke? Sind Krähen so schlau wie Schimpansen? Warum sind soziale Berührungen für die Gesundheit so effektiv? Um solche Fragen geht es einmal im Jahr an der Ruhr-Universität Bochum. Dann lädt die Neurowissenschaft zum Brain Day ins Veranstaltungszentrum ein, um das komplexeste menschliche Organ von ganz neuen Seiten zu präsentieren. Am 16. September 2026 ist es wieder so weit, die Gäste erwartet zwischen 13 und 17 Uhr ein Programm mit Vorträgen und Mitmachaktionen. Die Teilnahme ist kostenfrei, die Veranstalter bitten um Anmeldung unter brain-news-igsn@rub.de oder telefonisch unter 0234 32-26682 (Montag bis Donnerstag 9 bis 14 Uhr).

Der Brain Day kooperiert in diesem Jahr mit dem Sonderforschungsbereich (SFB) 1280 „Extinktionslernen“, deshalb gibt es halbstündige Vorträge folgender Mitglieder dieses SFB:

  • Prof. Dr. Ulrike Bingel, Universitätsklinikum Essen
  • Prof. Dr. Jutta Peterburs, Medical School Hamburg
  • Dr. Julian Packheiser, Medizinische Fakultät der RUB
  • Prof. Dr. Onur Güntürkün, Sprecher des SFB 1280, Fakultät für Psychologie der RUB.

Abwechslungsreiches Rahmenprogramm

Zwischen den Vorträgen wartet ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm, bei dem die Gäste mit den Forschenden der Ruhr-Universität ins Gespräch kommen können. Zudem locken Mitmachaktionen. Man erlebt beispielsweise die Zukunft der Mensch-Maschine-Kommunikation und Brain-Computer-Interfaces hautnah. Man testet, wie die eigene Gehirnaktivität mittels EEG-Signalen gemessen und in Steuerbefehle übersetzt wird – eine faszinierende Technologie, die Menschen mit motorischen Einschränkungen neue Möglichkeiten eröffnet. Mitarbeitende der Sozialen Neurowissenschaft an der RUB präsentieren mechanische Umarmungskissen und Kuscheltiere, mit denen aktuell Studien zu Berührungen durchgeführt werden. Außerdem wird eine App vorgestellt, mit der Stimmung und Einsamkeit im alltäglichen Leben abgefragt werden.

Selbsthilfegruppen

Folgende Selbsthilfegruppen und weitere Einrichtungen sind darüber hinaus beim Brain Day dabei: Alzheimer-Gesellschaft Bochum e.V., Autismus-Therapie-Zentrum Dortmund/Hagen, Bochumer Bündnis gegen Depression, Clusterkopfschmerz-Selbsthilfe-Gruppen (CSG)-Landesverband NRW, Deutsche Myasthenie-Gesellschaft, Epilepsie-Selbsthilfe-Gruppe Essen, Leben mit Schädel-Hirn-Trauma e.V., Polyneuropathie Selbsthilfegruppe Sauerland Nord und die Selbsthilfegruppe Restless Legs Syndrom Hagen/Ennepe-Ruhr-Kreis.

Kooperationspartner

Ausrichter des Brain Day ist die International School of Neuroscience (IGSN). 2026 wird sie hierbei erneut vom Science Hub Neuroscience (SHN) der Ruhr-Universität Bochum unterstützt.

2026 präsentiert der (SFB) 1280 „Extinktionslernen“ als Partner des Events seine Forschung zu den Themen Lernen, Vergessen und Erinnern. Seit rund zehn Jahren erforschen Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen aus verschiedenen Fächern gemeinsam das Gedächtnis. Beim Brain Day zeigen sie in einem Miniaturmuseum und mit interaktiven Stationen, wie sie arbeiten, woran sie forschen und was sie bisher herausgefunden haben.

Pressekontakt

Ursula Heiler
International Graduate School of Neuroscience
Ruhr-Universität Bochum
Tel.: +49 234 3226682
E-Mail: heiler-igsn@ruhr-uni-bochum.de

Veröffentlicht

Donnerstag
20. August 2026
09:21 Uhr

Von

Ursula Heiler
Arne Dessaul (ad)

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