Der Gedanke, eine Spinne anzufassen, löst bei vielen Menschen Herzrasen aus.
© RUB, Marquard

Teilnehmende gesucht

Spinnenangst loswerden

Forschende der Ruhr-Universität Bochum erproben eine Kurzbehandlung gegen Spinnenangst. Dafür suchen sie Teilnehmende. 

In einem Raum mit einer Spinne zu sein, bereitet vielen Menschen starkes Unbehagen. Ängste vor Tieren beeinträchtigen das Leben. Dagegen will ein Forschungsteam um Jan Heistermann und Prof. Dr. Armin Zlomuzica am Lehrstuhl Behavioral and Clinical Neuroscience der Ruhr-Universität Bochum vorgehen. Sie suchen Teilnehmende zwischen 18 und 65 Jahren mit starker Spinnenangst für eine Studie zu einem kurzen Expositionstraining, die insgesamt nur rund fünf Stunden dauert. Interessierte mit starker Spinnenangst gelangen hier direkt zum Studienscreening.

Die Studie „Vergleich von Expositionstrainings für Spinnenangst“ soll Klarheit bringen, wie Menschen mit Angststörungen bestmöglich durch eine Exposition geholfen werden kann, also das begleitete Herantasten an das gefürchtete Tier. „Obwohl die Exposition bereits jetzt die erste Wahl zur Behandlung von Angststörungen in Psychotherapie-Leitlinien ist, besteht weiterer Forschungsbedarf, um diese gut untersuchten Behandlungen zugänglicher und effektiver zu gestalten und mehr Menschen mit Angststörungen helfen zu können“, so Psychotherapeut Jan Heistermann. 

Wer teilnimmt, profitiert nicht nur von der Behandlung, die an drei Terminen stattfindet. Bei vollständigem Abschluss der Studie erhalten Teilnehmende zusätzlich einen 50-Euro-Wunschgutschein als Aufwandsentschädigung.

Pressekontakt

Jan Heistermann
Department of Behavioral and Clinical Neuroscience
Fakultät für Psychologie
Ruhr-Universität Bochum
Tel.: +49 234 32 22326
E-Mail: expostudie-spinnenangst@ruhr-uni-bochum.de 

Veröffentlicht

Mittwoch
17. Juni 2026
09:16 Uhr

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