Viele Eltern sind besorgt darüber, wie ihre Kinder soziale Medien nutzen.
Psychologie
Die Mehrheit der Eltern befürwortet Social-Media-Schutz für Kinder
Eine große Befragung zeigt: Eltern machen sich Sorgen um die Social-Media-Aktivitäten ihrer Kinder. Und ihre eigene problematische Nutzung überträgt sich auf die der nächsten Generation.
Soll die Politik die Nutzung sozialer Kanäle für Kinder und Jugendliche reglementieren? Darüber wird weltweit debattiert; einzelne Länder haben bereits Maßnahmen ergriffen. Eine Studie des Deutschen Gesundheitsbarometers zeigt die Perspektive der Eltern: Die Mehrheit wünscht sich Schutzmaßnahmen für Kinder und Jugendliche wie etwa eine Altersuntergrenze für die Nutzung. „Eine verbindliche Altersbeschränkung könnte den sozialen Druck mindern, der dazu führt, dass Eltern entgegen ihrer Überzeugung ihren jungen Kindern erlauben, soziale Medien zu nutzen, weil deren Freunde dort auch aktiv sind“, meint Prof. Dr. Julia Brailovskaia vom Forschungs- und Behandlungszentrum für psychische Gesundheit (FBZ) an der Ruhr-Universität Bochum. Daneben raten die Forschenden zu Unterstützungsmaßnahmen für besonders gefährdete Familien.
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