Beim Auftakt von Catalyst GER gibt es unter anderem Informationen über geplante Workshop-Formate.

© RUB, Marquard

Catalyst GER startet

Mehr Sichtbarkeit für starke Ideen

Das Pilotprojekt für mehr Impact aus den Geistes-, Gesellschafts- und Bildungswissenschaften lädt zum Auftakt ein.

Demokratie stärken, Bildung gerechter gestalten, den Umgang mit Künstlicher Intelligenz ethisch reflektieren – die Geistes-, Bildungs- und Gesellschaftswissenschaften liefern Antworten auf drängende Fragen unserer Zeit. Diese Impulse noch sichtbarer zu machen und nachhaltig zu verankern, ist das Ziel von Catalyst GER. Die bundesweite Pilotinitiative von acht Universitäten – darunter die Universitätsallianz Ruhr (UA Ruhr) – unterstützt Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler genau dabei. Am 12. März 2026 von 10 bis 14 Uhr lädt die UA Ruhr im College for Social Sciences and Humanities, Essen, zum gemeinsamen Auftakt. Eine Anmeldung ist erforderlich – die Zahl der Plätze ist begrenzt.

In der UA Ruhr sind die Geistes-, Bildungs- und Gesellschaftswissenschaften mit einer starken akademischen Community vertreten. Während klassische Transferprogramme meist auf Patente und Produkte zielen, gehen Projekte aus den Sozial- und Geisteswissenschaften hingegen andere Wege: Sie beraten Politik und Verwaltung, entwickeln Weiterbildungsangebote, stoßen gesellschaftliche Debatten an oder setzen soziale Innovationen um. So auch an der UA Ruhr.

Workshops, Trainings und individuelles Coaching

Für eine noch bessere Transferkultur in diesen Disziplinen will Catalyst GER neue Wege öffnen und Forschende systematisch unterstützen. Das Programm orientiert sich an einem erfolgreichen britischen Vorbild und bietet Workshops, Trainings und individuelles Coaching. Es geht darum, Ideen zu schärfen, Zielgruppen zu identifizieren und tragfähige Modelle zu entwickeln, sei es als Kooperation, Beratungsangebot oder Gründung. 

Bei der Auftaktveranstaltung werden Ziele, Formate und Beteiligungsmöglichkeiten vorgestellt. Eingeladen sind Forschende aller Erfahrungsstufen aus den Geistes-, Bildungs- und Gesellschaftswissenschaften. Dabei spielt es keine Rolle, ob bereits eine konkrete Idee besteht oder erst der Wunsch, neue Möglichkeiten auszuloten. Im Laufe des Jahres folgen dann, mehrstufige Online-Workshops als vertiefendes Programm. Die Teilnehmenden profitieren von praxisnaher Unterstützung, individuellem Feedback und einem hochschulübergreifenden Netzwerk.

Kooperationspartner

Neben den drei Universitäten der UA Ruhr beteiligen sich an Catalyst GER die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, die Technische Universität München, die Universität Heidelberg, die Universität Stuttgart und die Universität zu Köln.

Veröffentlicht

Mittwoch
25. Februar 2026
13:12 Uhr

Von

Ulrike Bohnsack (UDE)
Jens Wylkop

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