Anja Hemschemeier, Thomas Happe und Zhaoya Yhang (von links) gehören dem Autorenteam an. 

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Biologie

Ein molekulares Pendel für effiziente Wasserstoffbildung

Enzyme, die besonders effizient Wasserstoff herstellen, müssen dafür extrem schnell Protonen aus dem Lösungsmittel einfangen. Bochumer Forschende haben herausgefunden, wie sie das bewerkstelligen.

Fast alle Stoffwechselprozesse benötigen Protonen – positiv geladene Wasserstoffatome. Obwohl diese in der Zellflüssigkeit reichlich vorhanden sind, brauchen die beteiligten Biokatalysatoren Mechanismen, um Protonen effizient einzufangen und sie zum Ort der Katalyse zu transportieren. Enzyme aus Mikroorganismen können Wasserstoff (H2) herstellen, indem sie Elektronen mit Protonen kombinieren. Sogenannte Hydrogenasen sind dabei so effizient, dass ein Biokatalysator fast 10.000 Protonen pro Sekunde einfangen kann. Wie sie das machen, hat ein Team der Photobiotechnologie der Ruhr-Universität Bochum aufgeklärt. Die Forschenden berichten im Journal of the American Chemical Society vom 17. Oktober 2026.

Veröffentlicht

Montag
19. Oktober 2026
11:12 Uhr

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