Alle sollen sich bei wissenschaftlichen Veranstaltungen wohl und sicher fühlen. 

© RUB, Marquard

Handreichungen

Veranstaltungen und Bildsprache

Wer eine Veranstaltung plant, erhält Tipps für ein respektvolles, sicheres und inklusives Umfeld. Auch bei der Auswahl von Bildern hilft eine Handreichung. 

Die Ruhr-Universität Bochum hat eine Handreichung für die Awareness im Kontext wissenschaftlicher Veranstaltungen sowie eine Handreichung für geschlechter- und diversitätssensible Bildsprache erarbeitet. Sie waren im Zuge der Zertifizierung der RUB im Audit „Vielfalt gestalten“ des Stifterverbands in den Maßnahmenplan aufgenommen worden. 

Awareness im Kontext wissenschaftlicher Veranstaltungen

Die Handreichung hat in der Universitätskommission für Diversität und in der Gleichstellungskommission große Zustimmung erfahren. Nach der Einarbeitung der Hinweise aus den Kommissionen ist das Dokument nun veröffentlicht und steht als Empfehlung und Unterstützungsangebot für alle Bereiche der Universität zur Verfügung. 

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Ziel der Handreichung ist es, ein respektvolles, sicheres und inklusives Umfeld bei akademischen Veranstaltungen wie Konferenzen, Vorlesungen, Workshops und Kolloquien zu fördern. Sie skizziert grundlegende Werte, Zuständigkeiten und praxisnahe Maßnahmen, die bereits in der Planungs- und Durchführungsphase berücksichtigt werden können. Damit soll präventiv Diskriminierung und Ausgrenzung entgegengewirkt, Teilhabe gestärkt und ein respektvoller Umgang miteinander unterstützt werden.

Die Handreichung richtet sich an alle Personen, die an der Organisation und Gestaltung wissenschaftlicher Veranstaltungen beteiligt sind. Sie bietet modular aufgebaute Bausteine, die je nach Kontext, Zielgruppe und Rahmenbedingungen flexibel angepasst werden können, und ist als fortlaufend weiterzuentwickelndes Dokument angelegt. Die Erstellung wurde durch dezentrale Lore-Agnes-Vision-Mittel finanziert; die Projektleitung liegt inzwischen bei der Antidiskriminierungsbeauftragten der RUB.

Geschlechter- und diversitätssensible Bildsprache

Federführend beteiligt an der Handreichung für Geschlechter- und diversitätssensible Bildsprache ist das Zentrale Gleichstellungsbüro. Eine erste Fassung aus Januar 2025 wurde in verschiedenen Gremien beraten. Auf dieser Grundlage liegt nun eine grundlegend überarbeitete Version vor, die bereits von der Gleichstellungskommission sowie der Universitätskommission für Diversität diskutiert und ausdrücklich gewürdigt wurde. Das Dokument stieß in beiden Kommissionen auf große Zustimmung. Die Handreichung gibt praxisnahe Empfehlungen zur Erstellung, Auswahl und Verwendung von Bildern, mit dem Ziel, Gleichstellung und Vielfalt sichtbar zu machen sowie Diskriminierungen und stereotype Darstellungen zu vermeiden. Neben konkreten Handlungshinweisen enthält sie Positivbeispiele, eine Checkliste mit Reflexionsfragen sowie kompakte Hintergrundinformationen zur Bedeutung von Bildsprache in der Hochschulkommunikation. Auch der verantwortungsvolle Einsatz von KI-Tools bei der Bilderstellung wird thematisiert.

Die konzeptionelle Überarbeitung erfolgte in Abstimmung mit der Prorektorin für Diversität und der Hochschulkommunikation. Darüber hinaus wurde fachliche Expertise aus den Bereichen Informatik und ETIT und Inhalte aus dem  an der RUB verorteten Horizon 2030  EU-Projekt RESET (Redesigning Equality and Scientific Excellence Together, Laufzeit 2021-2024) zur visuellen Kommunikation berücksichtigt. 

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Veröffentlicht

Donnerstag
07. Mai 2026
09:10 Uhr

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