Christoph Baer aus der Fakultät für Bau- und Umweltingenieurwissenschaften hat als Mitglied der Universitätskommission Planung und des Senats intensiv am HEP mitgearbeitet.

© Fakultät für Bau- und Umweltingenieurwissenschaften

Hochschulpolitik

Vom Diskurs zur Tat

Christoph Baer ist besonders wichtig, wissenschaftliche Erkenntnisse in die Praxis umzusetzen. Wie das geht, können Interessierte am 25. September 2026 beim Geistesblitz ausprobieren.

Viele Menschen haben den aktuellen Hochschulentwicklungsplan (HEP) mitentwickelt, darunter Dr. Christoph Baer. Was ist ihm besonders wichtig und wie bemerken wir das? Das erzählt er im HEPchen.

Herr Dr. Baer, was ist Ihr Lieblingssatz im HEP? 
Bei so vielen wichtigen Themen im HEP ist ein einzelner Lieblingssatz gar nicht so leicht zu benennen. Wenn ich aber einen auswählen müsste, wäre es: ‚… vom Diskurs zur Tat.‘ Das trifft für mich sehr gut, worauf es in Zukunft ankommt: wissenschaftliche Erkenntnisse nicht nur zu gewinnen, sondern daraus auch konkrete Wirkung entstehen zu lassen. 

Für mich gehört zum Anspruch einer Universität immer beides: Erkenntnisgewinn und Wirkung. 

Warum ist das so wichtig für die Zukunft der RUB? 
Die Ruhr-Universität Bochum ist stark darin, Wissen zu erzeugen. Für ihre Zukunft wird aber genauso entscheidend sein, was daraus entsteht. Gerade im Ruhrgebiet können wir zeigen, wie wissenschaftliche Erkenntnisse ganz konkret zu technologischem, ökologischem und gesellschaftlichem Wandel beitragen. Für mich gehört deshalb zum Anspruch einer Universität immer beides: Erkenntnisgewinn und Wirkung. 

Woran bemerken die Menschen auf dem Campus, dass die RUB diesem Ziel näherkommt? 
Das merkt man dort, wo Forschung sichtbar, verständlich und anfassbar wird. Ein schönes Beispiel ist die Mitmachstation „Beton – Vielfalt trifft Nachhaltigkeit“ des Sonderforschungsbereichs 1683 beim Geistesblitz: Besucher*innen experimentieren mit Beton und erfahren, wie Bauteile künftig wiederverwendet und Ressourcen geschont werden können. Genau so wird aus Forschung Dialog – und aus einer Idee gesellschaftliche Wirkung. 

Veröffentlicht

Donnerstag
10. September 2026
12:27 Uhr

Teilen