Schlosspark Weitmar
Neue Ausstellung im Museum unter Tage
Gezeigt werden Werke junger Künstlerinnen und Künstler aus dem Osten Deutschlands.
Ab dem 7. Mai 2026 ist im Museum unter Tage die Ausstellung „Die Kids sind nicht alright“ zu sehen. Im Fokus der präsentierten Arbeiten (Malerei, Zeichnung, Grafik, Fotografie, Film, Skulptur und Rauminstallation) steht die Auseinandersetzung mit den gesellschaftlichen Auswirkungen der deutschen Wiedervereinigung.
Präsentiert werden Werke von jungen Künstlerinnen und Künstler aus dem Osten Deutschlands:
- Nadja Buttendorf (*1984, Dresden)
- Susan Donath (*1979, Apolda)
- Sophia Hirsch (*1987, Ost-Berlin)
- Florian Kunert (*1989, Neustadt bei Dresden)
- Eric Meier (*1989, Ost-Berlin)
- Minh Duc Pham (*1991, Schlema im Erzgebirge)
- David Polzin (*1982, Henningsdorf bei Berlin)
- Oskar Schmidt (*1977, Erlabrunn im Erzgebirge)
- Manuel Sékou (*1991, Dresden)
- Anna Zett (*1983, Leipzig)
Die Beteiligten eint, dass sie allesamt Kinder waren, als 1989 die Mauer fiel, oder dass sie kurz danach geboren wurden. Ihre Arbeiten spiegeln die Sozialisationserfahrungen in der DDR und die eigene Familiengeschichte wider. Es werden Fragen nach Identität, Herkunft und damit verknüpften Möglichkeiten gestellt sowie ein kritischer Blick auf politische Systeme, gesellschaftliche Werte und ökonomische Anforderungen eingenommen. Die Künstlerinnen und Künstler seien, so Kuratorin Dr. Meta Marina Beeck, „Teil der durch die Wende- und Nachwendeereignisse besonders sensibilisierten Generation. Ihre künstlerischen Positionen reflektieren diese Erfahrungen auf besonders eindringliche Weise.“