Die Fakultät für Informatik erhält ein neues Headquarter auf dem Innovationsareal Mark 51°7.
Neubau auf Mark 51°7
Fakultät für Informatik zieht 2032 um
Der Neubau auf dem ehemaligen Opelgelände stärkt zugleich den IT-Standort Bochum.
Die Fakultät für Informatik erhält ein neues Headquarter auf dem Innovationsareal Mark 51°7. Im Dezember 2025 gab das Land Nordrhein-Westfalen die Umsetzungszusage für den Neubau. Der Einzug in das neue Gebäude ist ab dem Jahr 2032 vorgesehen. Am 9. Februar 2026 wurde zunächst das Vergabeverfahren veröffentlicht. Die Ruhr-Universität als Bauherrin vergibt Planung, Bau sowie den Betrieb des Gebäudes für eine Laufzeit von 20 Jahren.
Der neue Standort der Informatik, zu der das Horst-Görtz-Institut für IT-Sicherheit (HGI) gehört, entsteht auf dem ehemaligen Opelgelände in direkter Nachbarschaft zum Max-Planck-Institut für Sicherheit und Privatsphäre (MPI-SP). Auf dem Areal haben sich bereits viele IT-Unternehmen und Partnerfirmen der Fakultät, beispielsweise ETAS, VW-Infotainment, VMRay und Physec, angesiedelt.
Synergien für universitäre und außeruniversitäre Forschung
Auch die Forschungsbauten THINK und ZESS sind dort beheimatet. Mit dem neuen Informatikstandort wächst das Innovationsareal weiter zu einem leistungsstarken High-Tech-Campus zusammen, der zusätzliche Synergien für die universitäre und außeruniversitäre Forschung schafft und eine intensivere Zusammenarbeit mit Unternehmen und Start-ups ermöglicht.
Darüber hinaus stärkt der Neubau den IT-Standort Bochum. Im eng mit Fakultät und HGI verknüpften Exzellenzcluster CASA werden drängende Zukunftsfragen im Bereich IT erforscht, die perfekt zu der Vision von Ruhr-Universität und TU Dortmund – in der gemeinsamen Bewerbung in der Exzellenzstrategie – eines Ruhr Innovation Lab passen.
Trotz des neuen Headquarters bleibt die Fakultät für Informatik auf dem Campus präsent. Durch die Errichtung sogenannter Ankerflächen wird die optimale Betreuung der Studierenden und der Austausch innerhalb der Ruhr-Universität sichergestellt.