Die U-Bahnhaltestelle am Bergbau-Museum wird unter Denkmalschutz gestellt.
Tag des offenen Denkmals
U-Bahnstation unter Denkmalschutz
Am Bergbau-Museum gibt es Führungen zum Thema „Up & Down“.
Dank der Vorarbeiten von Studierenden des Kunstgeschichtlichen Instituts der RUB ist es abermals möglich, ein Bochumer Denkmal unter Schutz zu stellen. Nach den Wohnanlagen Schattbachstraße und „KoWoBo“ sowie dem Terrassenhaus Girondelle, wofür Studierende jeweils Gutachten erstellt haben, geht es dieses Mal um die U-Bahnhaltestelle „Bergbaumuseum“, die durch den Architekten Hans-Joachim Habeck entworfen und zwischen 1982 und 1989 realisiert wurde. Damit erhält erstmals in Nordrhein-Westfalen eine U-Bahnstation den Status eines Denkmals.
Im Rahmen des diesjährigen Tags des offenen Denkmals erfolgt am 13. September 2026 um 10 Uhr die symbolische Anbringung der Denkmalplakette durch Bürgermeisterin Barbara Jessel gemeinsam mit Dagmar Stallmann vom Amt für Stadtplanung und Wohnen. Im Anschluss bietet die Stadt Bochum zusammen mit dem Deutschen Bergbau-Museum um 10.30 Uhr und 14.30 Uhr Führungen unter dem Titel „Up & Down“ an: Die Führung bietet „Down“ einen spannenden Einblick in die Geschichte, Architektur und Bedeutung der U-Bahnstation und geht „Up“ auf das Fördergerüst des Deutschen Bergbau-Museums.
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