Franz-Josef Brüggemeier wird mit dem Bochumer Historikerpreis geehrt.
Geschichtswissenschaft
Franz-Josef Brüggemeier erhält 9. Bochumer Historikerpreis
Die Stiftung Geschichte des Ruhrgebiets ehrt damit den renommierten Sozialhistoriker für dessen Verdienste.
Der renommierte Sozialhistoriker Prof. Dr. Franz-Josef Brüggemeier wird mit dem 9. Bochumer Historikerpreis ausgezeichnet. Der mit 30.000 Euro dotierte Preis würdigt das beeindruckende Lebenswerk des Historikers, der zuletzt an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg forschte und lehrte. Diese Entscheidung gab die Stiftung Geschichte des Ruhrgebiets bekannt, die die Auszeichnung seit 2002 im Drei-Jahres-Rhythmus gemeinsam mit der Stadt Bochum, der Ruhr-Universität Bochum und der Evonik-Stiftung vergibt. Schirmherr des Bochumer Historikerpreises ist der Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen Hendrik Wüst.
Der Bochumer Historikerpreis
Mit der Vergabe des 9. Bochumer Historikerpreises an Franz-Josef Brüggemeier ehrt die Stiftung Geschichte des Ruhrgebiets einen Wissenschaftler, dessen Werk insbesondere die Themenfelder Sozial- und Umweltgeschichte empirisch und methodisch in herausragender Weise bereichert und damit die bisherige historische Ruhrgebietsforschung maßgeblich mitgestaltet hat und auch für aktuelle und künftige Forschungsfragen in hohem Maß Orientierung und Anregung bereit hält.
Franz-Josef Brüggemeier folgt den bisherigen Preisträger*innen Frank Trentmann (2023), Lutz Raphael (2020/21), Catherine Hall (2017), Marcel van der Linden (2014), Christoph Kleßmann (2011), Eric Hobsbawm (2008), Jürgen Kocka (2005) und Lutz Niethammer (2002). Mit dem Preis werden alle drei Jahre herausragende Leistungen auf dem Gebiet der Sozial- und Wirtschaftsgeschichte gewürdigt, die national wie international große Aufmerksamkeit gefunden haben.
Der Preis wird auf einer Festveranstaltung am 11. November 2026 im Haus der Geschichte des Ruhrgebiets übergeben.