Im Museum unter Tage: Suzanne Caporael, Ice Flow, ohne Jahresangabe, Öl auf Leinwand, 183 x 244 Zentimeter.
Termine und Veranstaltungen
Landschaftskunst ++ Orgelkonzert ++ Diversität im Recht ++ Shakespeare
Ende April gibt es im Umfeld der Ruhr-Universität wieder viel zu erleben.
Ausstellung im Museum unter Tage
Nur noch bis zum 19. April 2026 läuft im Museum unter Tage die Ausstellung „Neue Blicke auf vertrautes Terrain. Erweiterte Weltsichten“. Das Museum präsentiert seit November 2025 auf seiner gesamten Fläche Werke aus dem ständig wachsenden Ausstellungskonvolut zur Landschaftskunst, die in den vergangenen Jahren neu erworben wurden oder lange nicht mehr zu sehen waren. Das Museum unter Tage im Schlosspark Weitmar wurde 2015 anlässlich des 50. Geburtstags der Ruhr-Universität eröffnet. Es ist zu folgenden Zeiten geöffnet: Mittwoch bis Freitag 14 bis 18 Uhr, Samstag und Sonntag 12 bis Uhr. Eintritt 6 Euro, ermäßigt 4 Euro. RUB-Studierende zahlen keinen Eintritt.
Bochumer Orgelfestival
Mit dem After-Work-Concert am 20. April (17 Uhr) beginnen die Konzerte auf der großen Klais-Orgel im Audimax der Ruhr-Universität im Sommersemester 2026. Die erfolgreiche Kooperation zwischen dem Musischen Zentrum und dem Bochumer Orgelfestival findet seine Fortsetzung auch in diesem Jahr. Zu Gast ist Andreas Boltz, der Organist am Frankfurter Kaiserdom St. Bartholomäus. Die Zuhörer erwartet ein großes symphonisches Programm. Es erklingt die 10. Symphonie „Romane“ von Charles-Marie Widor (1844 bis 1937). Durch die originelle Art und Weise, wie hier Gregorianik in eine Komposition integriert wird, nimmt die letzte Orgelsymphonie Widors eine außergewöhnliche Stellung innerhalb seines Orgelschaffens und des Repertoires für Orgel überhaupt ein. Ergänzt wird das Programm durch zwei kurze Sätze des französischen Barockkomponisten André Raison und den Satz „Venus“ (Die Friedensbringerin) aus dem Zyklus „Die Planeten“ von Gustav Holst. Das musikalische Portrait der Venus ist von Sanftheit geprägt und strahlt eine ätherische Ruhe aus.
„Diversität im Recht“
Das Institut für Sozial- und Gesundheitsrecht und dessen Geschäftsführender Direktor Prof. Dr. Stefan Huster laden am 22. April 2026 zu einer Diskussionsveranstaltung auf dem Campus der Ruhr-Universität ein. Das Thema lautet „Diversität im Recht“, los geht es um 16.30 Uhr im Hörsaal HGD 10. Neben Stefan Huster diskutieren Dr. Benjamin Limbach, Minister der Justiz NRW, Prof. Dr. Emanuel V. Towfigh, Center for Diversity in Law, Silke Tölle-Pusch, Arbeiterkind.de, und Melina Petrovic, „Recht vielfältig“. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Weitere Infos gibt es per E-Mail unter ls-oer@rub.de.
Frühjahrstagung der Shakespeare-Gesellschaft
Die Frühjahrstagung der Deutschen Shakespeare-Gesellschaft widmet sich vom 24. bis 26. April im Schauspielhaus Bochum dem Thema „Shakespeare und Wahrheit: Praktiken und Performanz“. Im Zentrum stehen Fragen nach dem Verhältnis von Wahrheit und Wissen sowie Mechanismen und Prozesse von Wahrheitsproduktion und -durchsetzung in den Werken von William Shakespeare. Zudem richtet die Tagung den Blick auf vormoderne Konzepte von Wahrheit sowie auf aktuelle Debatten um Wahrheitsansprüche, die nicht zuletzt Inszenierungen und Rezeptionen von Shakespeares Werk bis heute prägen. Die Tagung steht allen Interessierten – auch Nichtmitgliedern der Deutschen Shakespeare Gesellschaft – offen. Vor Beginn der Tagung laden die Veranstalter die Medien zum Pressegespräch ein, das am Freitag, den 24. April 2026, um 13.30 Uhr im Schauspielhaus Bochum stattfinden wird.