Projekt

Gesund studieren an der RUB

Die RUB startet das Studentische Gesundheitsmanagement (SGM). Ziel ist es, Angebote zu vernetzen und gemeinsam mit Studierenden weiterzuentwickeln.

Beim Kick-off kamen Vertreterinnen und Vertreter aus Studierendenschaft, Verwaltung und Fakultäten zusammen. Auch die Techniker Krankenkasse (TK), die das Projekt fördert, war vor Ort. Gemeinsam markierten sie den Start eines Vorhabens, das bewusst auf Beteiligung setzt.

Gemeinsam entwickeln statt vorgeben

Ein zentrales Anliegen des Projekts ist es, Maßnahmen nicht nur für, sondern mit den Studierenden zu entwickeln. „Das Studentische Gesundheitsmanagement lebt davon, dass die Perspektiven der Studierenden von Anfang an einbezogen werden“, betont Projektkoordinator Peter Bickmann. Nur so könne sichergestellt werden, dass Angebote tatsächlich ankommen und genutzt werden.

Bereits zum Auftakt wurden daher verschiedene Fokusgruppen gebildet. In ihnen arbeiten Studierende gemeinsam mit weiteren Hochschulakteurinnen und -akteuren an konkreten Themenfeldern rund um studentische Gesundheit. 

Die Gruppen bringen ihre Erfahrungen ein, identifizieren Bedarfe und entwickeln gemeinsam Ideen für Angebote und deren Kommunikation.

Das Studentische Gesundheitsmanagement lebt davon, dass die Perspektiven der Studierenden von Anfang an einbezogen werden.

— Peter Bickmann

Vernetzen, sichtbar machen, verbessern

Das SGM verfolgt einen strukturellen Ansatz: Bestehende gesundheitsbezogene Angebote sollen systematisch erfasst, gebündelt und transparenter gemacht werden. Perspektivisch ist unter anderem eine zentrale Plattform geplant, die Orientierung bietet und den Zugang zu Unterstützungsangeboten erleichtert.

Besondere Aufmerksamkeit gilt dabei auch Studierendengruppen mit erhöhten Belastungen, etwa internationalen Studierenden, Studierenden mit Beeinträchtigungen oder Care-Verantwortung. Ziel ist es, allen Studierenden gute Voraussetzungen für ein erfolgreiches und gesundes Studium zu bieten.

Langfristig verankert

Das Projekt läuft zunächst bis Oktober 2028 und wird von der Techniker Krankenkasse gefördert. Es entsteht in enger Zusammenarbeit mit verschiedenen Einrichtungen der Universität. Langfristig soll das Studentische Gesundheitsmanagement fest an der Ruhr-Universität verankert werden und einen nachhaltigen Beitrag zur Hochschulentwicklung leisten.

Angeklickt

Weitere Informationen gibt es auf der Projektwebseite.

Veröffentlicht

Freitag
17. April 2026
10:32 Uhr

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