Optionalbereich

Grönemeyers „Bochum“ in Gebärdensprache

Nach nur einem Semester „Einführung in die Gebärdensprache“ haben Studierende den Song übersetzt.

Was als Einführungskurs begann, wurde für eine Gruppe Studierender der Ruhr-Universität schnell zu mehr: Nach nur einem Semester „Einführung in die Gebärdensprache“ haben sie Herbert Grönemeyers „Bochum“ in Deutsche Gebärdensprache (DGS) übersetzt – und daraus ein emotionales Musikvideo gemacht.

Gedreht wurde an Orten, die für Bochum stehen: im Stadion des VfL Bochum, am Rathaus, im Bermuda3Eck und natürlich auf dem RUB-Campus. Entstanden ist eine Liebeserklärung an die Stadt – und ein starkes Zeichen für Sichtbarkeit und Inklusion.

Herbert Grönemeyer sendet Videobotschaft

„Gebärdensprache und Bochum haben etwas gemeinsam“, sagt Studentin Valentini. „Beide werden leicht übersehen. Und beide haben ihren ganz eigenen Charme.“ Auch Prof. Dr. Sebastian Susteck, Studiendekan des Optionalbereichs, zeigt sich beeindruckt: „Dieses Projekt ist weit über den eigentlichen Kurs hinausgegangen.“

Besonders schön: Herbert Grönemeyer selbst hat das Projekt nicht nur genehmigt, sondern sich auch mit einer persönlichen Videobotschaft an die Projektgruppe gewandt – eine besondere Wertschätzung für das Engagement der Studierenden.

Veröffentlicht

Freitag
08. Mai 2026
10:54 Uhr

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