Die Stadt Oberhausen steht im Mittelpunkt des Seminars.

© stock.adobe.com, P.S.DES!GN

Studentischer Ideenwettbewerb

Hack the City

Im studentischen Ideenwettbewerb „Hack the City“ entwickeln Studierende Projektideen für eine nachhaltige Stadtentwicklung. Bewerbungen sind bis 31. August 2026 möglich. 

Wie können digitale Ideen dazu beitragen, Städte nachhaltiger, smarter und lebenswerter zu gestalten? Welche Lösungen schaffen einen konkreten Mehrwert für die Menschen im Ruhrgebiet? Im studentischen Ideenwettbewerb „Hack the City“ entwickeln Studierende innovative Projektideen für eine nachhaltige Stadtentwicklung. Von der ersten Problemstellung über die Ausarbeitung eines Lösungsansatzes bis hin zum Prototyp durchlaufen die Teilnehmenden einen praxisorientierten Entwicklungsprozess. Die Lehrveranstaltung wird von Prof. Dr. Andreas Rienow und Dr. Judith Wiemann vom Geographischen Institut der Ruhr-Universität Bochum in Kooperation mit der Smart City Oberhausen durchgeführt. Bewerbungen sind bis 31. August 2026 möglich. 

Worum geht es?

Oberhausen steht wie viele Städte vor vielfältigen Herausforderungen: Klimaanpassung, nachhaltige Mobilität, gesellschaftliche Teilhabe, Bildung, Wohnen, Gesundheit, Digitalisierung sowie die Gestaltung lebenswerter öffentlicher Räume. Gesucht werden innovative und gemeinwohlorientierte Projektideen, die eine konkrete Herausforderung der Stadtentwicklung aufgreifen und einen erkennbaren Nutzen für das Reallabor Oberhausen und seine Bevölkerung schaffen. Die Projektideen sollen unterschiedliche fachliche Perspektiven miteinander verbinden, digitale Technologien oder Prozesse als wesentlichen Bestandteil einsetzen sowie sich prototypisch erproben und anschaulich vermitteln lassen.

Mögliche Ergebnisse sind beispielsweise digitale Anwendungen, Plattformen, Datenvisualisierungen, interaktive Karten, Sensorik-Lösungen oder digitale Beteiligungsformate. Die Förderkriterien des Co-Creation-Funds betonen insbesondere Gemeinwohlorientierung, Digitalisierungscharakter, Innovation, Realisierbarkeit und den Bezug zu Herausforderungen der Oberhausener Stadtentwicklung als Reallabor des Wettbewerbs. Vorkenntnisse im Bereich Stadtentwicklung, Smart City oder Prototyping sind hilfreich, aber keine zwingende Voraussetzung. Entscheidend sind Interesse, Motivation und die Bereitschaft, gemeinsam mit Studierenden anderer Fachrichtungen an einer Projektidee zu arbeiten. 

Ablauf des Ideenwettbewerbs 

Die Lehrveranstaltung umfasst fünf aufeinander aufbauende Präsenztermine. Zwischen den Terminen entwickeln die Teams ihre Ideen eigenständig weiter und können Sprechstundentermine für Beratungen wahrnehmen.

Veröffentlicht

Montag
27. Juli 2026
11:07 Uhr

Teilen