Im Kindersalter wird die Basis für eine starke mentale Gesundheit gelegt.
Psychologie
Mental Health Alliance startet
Mentale Gesundheit ist ein Schlüsselfaktor einer zukunftsfähigen Gesellschaft. Eine neue Initiative bringt zu deren Förderung viele Partner zusammen.
Mehr psychische Gesundheit insbesondere für Kinder und Jugendliche in Deutschland: Mit diesem Ziel ist am 18. Februar 2026 die Mental Health Alliance gestartet. Prof. Dr. Silvia Schneider, Professorin für Klinische Kinder- und Jugendpsychologie und Direktorin des Forschungs- und Behandlungszentrums für psychische Gesundheit (FBZ) der Ruhr-Universität, wirkt als Unterstützerin in der bundesweiten Initiative mit.
Die Mental Health Alliance bringt Mitwirkende aus Wissenschaft, Versorgung, Verwaltung und Politik sowie junge Menschen zusammen. Gemeinsam treten sie dafür ein, mentale Gesundheit als Schlüsselfaktor einer zukunftsfähigen Gesellschaft zu etablieren. Angesichts zunehmender psychischer Belastungen bei Kindern und Jugendlichen brauche es neue Lösungsansätze, die vor allem die Prävention und frühzeitige Behandlung in den Blick nähmen. Initiatoren und Unterstützer der Mental Health Alliance sind die alv Foundation, Beisheim Stiftung, Bertelsmann Stiftung, krisenchat, ProjectTogether und die Robert Bosch Stiftung.
„Wir müssen psychische Gesundheit ab der ersten Zelle denken und einen Perspektivwechsel vornehmen – vom Krankheits- hin zum Gesundheitsfokus“, betont Silvia Schneider. „Nur wenn wir wissenschaftliches Wissen in die Praxis bringen – zu werdenden Eltern, in Kitas, Schulen und Familien –, können wir Prävention erfolgreich gestalten.“ Zudem müssten Kinder und Jugendliche mit ihren Anliegen gehört werden, um wirksame Maßnahmen zu entwickeln.
Ruhr Innovation Lab