Auf dem Campus der RUB und in der Umgebung leben Tauben (hier auf der Unibrücke).
Zentrales Verkehrsbauwerk
RUB und BLB achten auf artenschutzrechtliche Maßnahmen
Tierschützer kritisieren den Umgang mit Tauben auf der Baustelle. Artenschutzrechtliche Vorgaben und Auflagen werden eingehalten, betonen die Universität und der Bauherr BLB NRW.
An der Situation der im zentralen Parkbauwerk wild lebenden Tauben üben Tierschützer Kritik. Dazu stellen die RUB als Betreiberin und Nutzerin des zentralen Verkehrsbauwerks und der Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW (BLB NRW) als Eigentümer und Bauherr fest:
Beim aktuellen und den weiteren Bauabschnitten werden vor dem Start der eigentlichen Arbeiten alle erforderlichen artenschutzrechtlichen Maßnahmen umgesetzt. Zu Beginn der Bauaktivitäten befinden sich im entsprechenden Bereich jeweils keine Tauben mehr.
Der RUB ein verantwortungsvoller Umgang mit Tieren auf dem Campus ein wichtiges Anliegen. Unabhängig von den aktuellen Baumaßnahmen wird ein Konzept zum Umgang mit Stadttauben weiterentwickelt. Der Prozess ist noch nicht abgeschlossen, daher können zum jetzigen Zeitpunkt keine Details veröffentlicht werden. Im weiteren Verlauf ist vorgesehen, hierzu auch den Austausch mit fachkundigen Stellen und Expertinnen und Experten einzubeziehen.
Der BLB NRW berücksichtigt grundsätzlich den Schutz von Tieren bei Baumaßnahmen. Die Taubenpopulation im Bereich des Verkehrsbauwerks an der RUB wurde sowohl in der Planungsphase als auch bei der laufenden Baumaßnahme bedacht. Das beauftragte Unternehmen hat sich im Vorfeld direkt mit einem Taubenschutzverein ausgetauscht und bereits konkrete Maßnahmen umgesetzt: Gelege wurden ausgetauscht und Tauben umverortet. Das ausführende Unternehmen wurde verpflichtet, alle artenschutzrechtlichen Vorgaben und Auflagen einzuhalten. Auch die Stadt Bochum wurde in die Planung miteinbezogen.
Sanierung des Verkehrsbauwerks