Stefan Herlitze, Till Pöttner, Mareike Huhn und Ida Siveke (von links) waren an der Studie beteiligt. 

© RUB, Marquard

Biologie

Einblicke in einzigartige anatomische Strukturen der Seescheide

Als nächste Verwandte der Wirbeltiere sind sie bedeutende Modellorganismen. Nun haben Forschende dank modernster Bildgebung neue Erkenntnisse über ihre Anatomie erhalten. 

Sie sind das evolutionäre Bindeglied zwischen Wirbeltieren und Wirbellosen, weshalb die Ascidiae, oder auch Seescheiden, in den vergangenen Jahren zu einem wertvollen Probanden für biologische Studien geworden sind. Erstmals konnte nun Forschende der Ruhr-Universität Bochum ausgeprägte Autofluoreszenz in Halocynthia papillosa, einer von über 3.000 Arten, nachweisen. Auch weitere unbekannte Besonderheiten im Nervensystem dieser Seescheide wurden dank modernster bildgebender Verfahren sichtbar. Die Studie wurde in der Fachzeitschrift „Communications Biology“ am 22. April 2026 veröffentlicht. 

Veröffentlicht

Mittwoch
27. Mai 2026
08:43 Uhr

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