Lehramtsstipendium Ruhr
210 Studierende unterstützen Schulen in der Region
Gemeinsam mit Stiftungen und den Universitäten der UA Ruhr begrüßt Schulministerin Dorothee Feller die neuen 70 Stipendiatinnen und Stipendiaten.
„Ich bin ein absoluter Fan dieses Programms“, sagt Bernd Bruns. Der Schulleiter der Anne-Frank-Gesamtschule in Dortmund erlebt die positive Wirkung des Lehramtsstipendiums Ruhr seit drei Jahren jeden Tag. Drei Stipendiatinnen und Stipendiaten unterstützen den Unterricht an seiner Schule, die im Norden der Ruhrgebietsstadt in einer aufgrund der Sozialstruktur herausfordernden Lage beheimatet ist, als Lernhelferinnen und Lernhelfer. Sie kümmern sich insbesondere mit großer Leidenschaft um die Kinder mit Förderbedarf, lösen mit ihnen Rechenaufgaben, üben alltägliche Dinge, sind Mutmacher und Motivatoren. „Es ist nicht immer leicht für uns, Lehrerinnen und Lehrer für diesen Standort zu rekrutieren – da sind die Stipendiatinnen und Stipendiaten eine hochwillkommene Unterstützung“, betont Bruns.
Nun wird diese hochwillkommene Unterstützung erweitert. Schulministerin Dorothee Feller begrüßte am 24. Juni 2026 in der Dortmunder Anne-Frank-Gesamtschule 70 neue Stipendiatinnen und Stipendiaten, die bald weitere Ruhrgebietsschulen in herausfordernden Lagen mit ihrem Einsatz und ihren Ideen bereichern werden. Damit sind nunmehr 210 junge Menschen Teil des Lehramtsstipendiums Ruhr, das die Landesregierung vor drei Jahren gemeinsam mit der RAG-Stiftung, der Wübben Stiftung Bildung und den Ruhrgebietsuniversitäten Bochum, Dortmund und Duisburg-Essen an den Start gebracht hat.
Auch alle Stipendiatinnen und Stipendiaten der ersten beiden Gruppen waren beim Empfang der Neulinge dabei, ebenso wie Heike Humpf, Bereichsleiterin Bildung bei der RAG-Stiftung, und Dr. Markus Warnke, Geschäftsführer der Wübben Stiftung Bildung. Beide Organisationen finanzieren das Programm, das zunächst für zwei Jahrgänge ausgelegt war und nun um eine dritte Gruppe von Stipendiatinnen und Stipendiaten erweitert werden konnte. Nächstes Jahr können dann noch einmal 70 Studierende ins Programm aufgenommen werden.