Kooperation

Neue Beziehungen zum Baltikum

Ruhr-Universität und Stadt Bochum wollen in der Gesundheitswirtschaft zukünftig enger mit der Republik Estland zusammenarbeiten.

Vertreterinnen und Vertreter der Ruhr-Universität, der Stadt Bochum und der Republik Estland haben am 12. Juli 2026 im Bochumer Bergbau-Museum ein Memorandum of Understanding (MoU) unterzeichnet. Es sieht eine Kooperation im Zukunftsfeld Gesundheitswirtschaft vor. Erste Schritte will man unter anderem bei digitalen Prozessen in der Psychotherapie unternehmen. Weitere Partner sind die Bochumer Wirtschaftsentwicklung sowie der Tartu Biotechnology Park.

Für die Ruhr-Universität hat der Prorektor für Forschung und Transfer, Prof. Dr. Günther Meschke, unterzeichnet. Darüber hinaus waren Prof. Dr. Silvia Schneider und Prof. Dr. Armin Zlomuzica aus dem Forschungs- und Behandlungszentrum für psychische Gesundheit (FBZ) anwesend. Sie werden die Vereinbarung gemeinsam mit estnischen Kooperationspartnern als eine der ersten umsetzen. „Es geht darum, die Digitalisierung in der Diagnostik psychischer Störungen zu beschleunigen und Behandlungsoptionen darauf abzustimmen“, betont Prof. Dr. Silvia Schneider. Damit ließe sich die psychotherapeutische Versorgung beschleunigen, so die FBZ-Direktorin.

Die Unterzeichnung des MoU ist Ergebnis einer Delegationsreise der Bochumer Wirtschaftsentwicklung nach Tallinn im Juni 2026. Dort kamen Unternehmen und Institutionen aus den Bereichen Gesundheitswirtschaft und Cybersecurity aus Bochum mit relevanten Partnern in Estland zusammen. Aus diesen Gesprächen entstand die Initiative für eine vertiefte Zusammenarbeit in Forschung, Innovation und Unternehmertum.

Veröffentlicht

Dienstag
14. Juli 2026
14:29 Uhr

Von

Anne Petersohn
Arne Dessaul (ad)

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