Medizin
Georgios Paslakis forscht zu Ess- und Persönlichkeitsstörungen
Ein besonderes Augenmerk legt der Forscher auf Therapien, die auf die Bedürfnisse von vulnerablen Gruppen zugeschnitten sind. Seit Juni 2026 leitet er Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie in Bochum.
Update vom 1.6.2026
Seit dem 1. Juni 2026 leitet Georgios Paslakis die Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie im LWL-Universitätsklinikum Bochum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL). Er tritt zugleich den W3-Lehrstuhl für Psychosomatische Medizin der Medizinischen Fakultät der Ruhr-Universität an.
Ursprüngliche Meldung
Seit Januar 2021 hat Georgios Paslakis eine Professur für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie an der Medizinischen Fakultät der RUB inne. Er ist zudem Leitender Arzt der Universitätsklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie der RUB am Campus OWL – Lübbecke (Zentrum für Seelische Gesundheit).
Die Psychosomatische Medizin und Psychotherapie befasst sich mit der Wechselwirkung psychischer, sozialer und körperlicher Faktoren. Seelische Belastungen, Lebenskrisen oder traumatische Erfahrungen können körperliche Beschwerden auslösen und verstärken – und umgekehrt. Zu den Spezialgebieten von Prof. Dr. Georgios Paslakis gehören die Behandlung von Essstörungen, von somatoformen Störungen sowie posttraumatischen Belastungsstörungen und die Psychoonkologie. Neben Forschung zu Ess- und Persönlichkeitsstörungen plant er Projekte zur Psychotherapie für vulnerable Gruppen wie ethnische oder sexuelle Minderheiten. Ziel dieser Projekte ist es, für die besonderen Bedürfnisse dieser Gruppen zu sensibilisieren und Therapien zu entwickeln, die auf diese Bedürfnisse zugeschnitten sind.