Start-ups
Zehn neue Stipendiatinnen, eine neue Projektkoordinatorin
Das Gründungsprogramm EXIST-Women geht an der Ruhr-Universität ins dritte Jahr.
Mit dem zum dritten Mal eingeworbenen Bundesprogramm EXIST-Women begleitet FACE@RUB, das Zentrum für Gründerinnen an der Ruhr-Universität, von März bis Dezember 2026 zehn Frauen auf dem Weg zum eigenen Start-up. Die Teilnehmerinnen kommen unter anderem aus den Fachbereichen Angewandte Informatik, Biologie, Maschinenbau sowie Management and Economics.
Ihre Gründungsideen reichen von der Entwicklung einer Enzymtechnologie, die standardisiert in bestehende Blutverarbeitungssysteme integriert werden kann, über eine digitale Gesundheitsanwendung für Frauen mit ADHS bis hin zu einem Projektbüro für Genossenschaften für nachhaltige Wärmegewinnung und einem Konzept für nachhaltige Wohn- und Alltagsobjekte, die mithilfe des 3D-Drucks hergestellt werden. In den kommenden Monaten arbeiten die Teilnehmerinnen des Programmes diese Ideen weiter aus.
„Nach zwei Runden ist sichtbar geworden, warum EXIST-Women für Gründerinnen in einer frühen Phase ihres Gründungsvorhabens so wertvoll ist", sagt Dr. Beate von Miquel, wissenschaftliche Leiterin von FACE@RUB. „Studentinnen und Wissenschaftlerinnen, die Raum für ihre Idee bekommen und sie gezielt entwickeln können, gehen einfach besser vorbereitet in die nächste Stufe. Wie erfolgreich unsere Arbeit mit den Gründerinnen ist, zeigt sich gerade besonders gut: Von den 16 Teilnehmerinnen der ersten beiden Runden haben bereits sechs eine Anschlussförderung erhalten."
Valerie Seela, neue Projektkoordinatorin und Start-up-Coach bei FACE@RUB, erläutert: „Was die EXIST-Women-Stipendiatinnen am meisten brauchen, ist nicht der nächste klassische Business-Workshop, sondern Klarheit über die eigene Idee und die individuelle Positionierung in der Start-up-Welt sowie ein Netzwerk, das mitwächst. Auf diese beiden Säulen setzen wir den Schwerpunkt der Begleitung."
EXIST-Women