Das Team von PicoShape während des Wettbewerbs in Berlin
Gründung
PicoShape kurz vor einer weiteren Förderung
Das Start-up aus der Ruhr-Universität überzeugt bei europäischem Wettbewerb Stage Two.
Erfolg auf europäischer Bühne: Das Start-up PicoShape der Ruhr-Universität Bochum hat beim Stage-Two-Wettbewerb in Berlin am 22./23. Oktober 2026 die Option auf ein Investment in Höhe von 1 Million Euro durch den High-Tech Gründerfonds (HTGF) gewonnen. Die finale Umsetzung der Finanzierung erfolgt vorbehaltlich der standardmäßigen, sogenannten Due-Diligence-Prüfung in den kommenden Wochen.
PicoShape wird seit 2025 über Exist-Forschungstransfer durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie mit rund 1,1 Millionen Euro gefördert. PicoShape arbeitet an einer Revolution im Mikro-3D-Druck. Das Projekt wird durch die Lehrstühle für Photonik und Terahertztechnologie von Prof. Dr. Martin Hofmann und für Laseranwendungstechnik von Prof. Dr. Andreas Ostendorf sowie die Worldfactory unterstützt.
Größter paneuropäischer Start-up-Wettbewerb für universitäre Ausgründungen
Stage Two gilt als größter paneuropäischer Start-up-Wettbewerb für universitäre Ausgründungen. Die Initiative wurde von der RWTH Aachen und der HHL Leipzig Graduate School of Management ins Leben gerufen, um innovative wissenschaftsbasierte Gründungsteams aus ganz Europa mit internationalen Investorinnen und Investoren sowie Akteuren des europäischen Start-up-Ökosystems zusammenzubringen.
Die Worldfactory, das Transfer- und Start-up Center der Ruhr-Universität Bochum, ist offizielles Mitglied des Stage-Two-Netzwerks, dem insgesamt 48 führende Hochschulen aus 24 europäischen Ländern angehören, darunter etwa die University of Cambridge und die Universität Leuven. Als Netzwerkpartnerin hat die Ruhr-Universität jedes Jahr die Möglichkeit, ein vielversprechendes Start-up den internationalen Pitch-Wettbewerb zu nominieren.
„Der diesjährige Erfolg unterstreicht das Potenzial universitärer Ausgründungen aus der Ruhr-Universität und zeigt, welche Chancen die internationale Vernetzung für wissenschaftsbasierte Start-ups eröffnet“, heißt es seitens der Worldfactory.