Sieger gekürt

Der Deutsche IT-Sicherheitspreis ist in Bochum verliehen worden

IT-Lösungen für mehr Sicherheit haben Preise im Gesamtwert von 130.000 Euro erhalten.

Bei der elften Vergabe des Deutschen IT-Sicherheitspreises sicherte sich das Bochumer Startup Edgeless Systems mit seinem Projekt „Privatemode AI: Cloud-basierte KI mit nachweisbarer Vertraulichkeit“ den ersten Platz und das damit verbundene Preisgeld in Höhe von 100.000 Euro. Auf Platz zwei wählte die Jury das Projekt „zkBridge: Anonymous Credentials on Legacy Devices“, das mit 20.000 Euro ausgezeichnet wurde. Der dritte Preis, dotiert mit 10.000 Euro, ging an „Project Foxhound“. Insgesamt waren 48 Beiträge eingereicht worden. Die Verleihung der Preise fand am 5. November 2026 im Forschungszentrum ZESS der Ruhr-Universität Bochum statt.

Die diesjährige Preisverleihung wurde vom Horst-Görtz-Institut für IT-Sicherheit der Ruhr-Universität Bochum im Auftrag der Horst Görtz Stiftung organisiert – in Kooperation mit dem Digitalverband Bitkom e. V. und dem Nationalen Forschungszentrum für angewandte Cybersicherheit ATHENE in Darmstadt.

Der Deutsche IT-Sicherheitspreis wird seit 2006 im zweijährigen Rhythmus von der Horst Görtz Stiftung vergeben. Er würdigt innovative Forschungs- und Entwicklungsarbeiten, die zur Verbesserung der IT-Sicherheit beitragen und das Potenzial besitzen, in der Praxis eingesetzt zu werden. Mit einem Gesamtpreisgeld von 130.000 Euro zählt er zu den höchstdotierten Auszeichnungen für IT-Sicherheit in Deutschland.

Innovationskonferenz Cybersicherheit

Die Preisverleihung bildete den Höhepunkt der 4. Innovationskonferenz Cybersicherheit des Digitalverbands Bitkom im Zentrum für das Engineering Smarter Produkt-Service-Systeme (ZESS) in Bochum. Die Veranstaltung brachte Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik zusammen, um über aktuelle Herausforderungen der Cybersicherheit, technologische Innovationen und die digitale Souveränität Deutschlands zu diskutieren.

Die Preisverleihung stand unter der Schirmherrschaft von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt. Mit einer Keynote von Mona Neubaur, Ministerin für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen, sowie zwei Paneldiskussionen widmete sich das Programm insbesondere der Rolle von Forschung und Innovation für eine sichere und souveräne digitale Zukunft. 

Veröffentlicht

Freitag
06. November 2026
13:43 Uhr

Von

Thomas Würstlein
Jens Wylkop (jwy)

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