Serie Good News

Campusleben Good News #12

Im Februar wehte der Innovationsgeist über den Campus. Lesen Sie davon in unseren Good News.

Die Erdwärmenutzung verbessern, supraleitende Materialien entwickeln, ausgediente Rechner versteigern: auf dem Campus der Ruhr-Uni wird der Innovationsgeist gelebt und gefördert. Zum Beispiel mit dem Förderprogramm EXIST-Women des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz. Zehn gründungsinteressierte Frauen erhalten Unterstützung auf dem Weg in die unternehmerische Selbständigkeit. Lassen Sie sich vom Ideenreichtum an der Ruhr-Uni inspirieren. Viel Freude beim Lesen!

Erdwärmenutzung besser planen 

Die Erdwärme ist eine klimafreundliche Energiequelle zum Heizen und Kühlen von Gebäuden. Ihre Nutzung hat aber Auswirkungen auf den Boden, die zum Teil noch nicht genau verstanden sind. Mittels Simulationen will Dr. Merita Tafili vom Lehrstuhl für Bodenmechanik, Grundbau und Umweltgeotechnik diese Folgen vorab genau berechnen und damit die Voraussetzungen für eine sichere Nutzung und eine größere Akzeptanz der Erdwärmenutzung schaffen. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft bewilligte ihr dafür eine Emmy-Noether-Nachwuchsgruppe, die mit rund 1,7 Millionen Euro gefördert wird. 

Die Supraleiter der nächsten Generation entwickeln

Die Kavli-Stiftung, die Klaus Tschira Stiftung und der Philanthrop Kevin Wells haben eine gemeinsame Initiative ins Leben gerufen, um die Entwicklung supraleitender Materialien voranzutreiben: Mit einer Investition in Höhe von mehreren Millionen Dollar wird ein internationales Team von Forschenden neue Supraleiter entwerfen und testen, die auf Konzepten der Quantengeometrie basieren. Künstliche Intelligenz wird eingesetzt, um einzigartige Materialeigenschaften und -strukturen vorherzusagen, mit denen revolutionäre Supraleitungseigenschaften erreicht werden könnten. Beteiligt ist Prof. Dr. Miguel Marques, Inhaber des Lehrstuhls Künstliche Intelligenz für Integrierte Materialforschung an der Ruhr-Universität Bochum. 

EXIST-Women geht in zweite Runde 

Das Projekt FACE (Female Academic Entrepreneurs) der Ruhr-Universität Bochum hat erneut erfolgreich das Förderprogramm EXIST-Women des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz eingeworben. EXIST-Women unterstützt Frauen, die eine Gründungsidee haben und diese weiterentwickeln möchten. Durch ein speziell auf ihre Bedürfnisse zugeschnittenes Programm erhalten die Teilnehmerinnen wertvolle Impulse, Coaching und Zugang zu einem starken Netzwerk. Mit der bewilligten Förderung wird FACE in den kommenden zwölf Monaten wieder zehn angehende Gründerinnen auf ihrem Weg in die unternehmerische Selbstständigkeit begleiten. Ihre innovativen Geschäftsideen finden Sie hier.

Zertifikat „Vielfalt Gestalten” erhalten

Am 5. Februar 2025 wurde der Ruhr-Universität Bochum in Berlin das Zertifikat „Vielfalt Gestalten“ des Stifterverbands verliehen. Die feierliche Zertifikatsverleihung würdigt die erfolgreichen Bemühungen der Universität, eine diversitätsorientierte Hochschulkultur weiterzuentwickeln und zu fördern. „Die Verleihung des Zertifikats ist ein Meilenstein für unsere Universität“, betont Prof. Dr. Isolde Karle, Prorektorin für Diversity/Diversität, Inklusion und Talententwicklung. „Besonders stolz bin ich darauf, dass sich so viele Personen aus der Hochschule in Workshops und bei der Entwicklung von Maßnahmen engagiert haben.“ Die Universität konnte im Rahmen des Audits 25 Maßnahmen zur Erreichung definierter Audit-Ziele umsetzen. Diese Maßnahmen tragen zum strategischen Ziel des Rektorats bei, das Querschnittsthema Diversität als selbstverständlichen Teil der Hochschulpolitik in der gesamten Universität zu verankern.

Ausgediente Rechner versteigert 

70 Computer rangierte die Fakultät für Bau- und Umweltingenieurwissenschaften im vergangenen Jahr aus. Wegwerfen kam für die Fakultät nicht in Frage. Kurzum fragte man das Team des Nachhaltigkeitsbüros um Rat. Dieses wurde auf die Zoll-Auktion, das Auktionshaus von Bund, Ländern und Gemeinden, aufmerksam. Mittlerweile wurden 15 Rechner versteigert, die nächsten 30 gehen bald online. Ab sofort dürfen sich weitere interessierte RUB-Einrichtungen mit ausgesonderten Elektrokleingeräten beim Nachhaltigkeitsbüro melden. Die Pilotphase des Projekts läuft bis Ende des Jahres. Anfragen nimmt das Büro per E-Mail entgegen: nhb@rub.de.

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Veröffentlicht

Freitag
28. Februar 2025
09:14 Uhr

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