Forschung in Europa

UNIC-Allianz vernetzt Forschende im RUB Makerspace

Erstmals trafen sich Forschende und Mitarbeitende aus Forschungsförderung und -management aller zehn UNIC-Partneruniversitäten.

Forschende aus der europäischen Hochschulallianz UNIC trafen sich vom 10. bis 12. März 2026 im RUB Makerspace, um neue Kooperationen zu knüpfen und gemeinsame Projektideen für zukünftige Forschungsprojekte zu entwickeln. Die Teilnehmenden aus den zehn UNIC-Partneruniversitäten, darunter von der Ruhr-Universität, nutzten das dreitägige Treffen, um ihre Expertise zu vernetzen, gemeinsame Forschungsthemen zu identifizieren und neue Kooperationen anzubahnen.

Es war das erste Mal, dass Forschende und Mitarbeitende aus Forschungsförderung und -management an einem Ort zusammenkamen, um Synergien für die gemeinsame Forschungsaktivitäten auszuloten „Europäische Forschungskooperation lebt davon, dass Menschen sich begegnen, Ideen austauschen und gemeinsam Projekte entwickeln“, sagt Prof. Dr. Achim von Keudell, Prorektor für Struktur und Planung der RUB. „Wir freuen uns sehr, Kolleginnen und Kollegen aus der gesamten UNIC-Allianz hier in Bochum begrüßen zu können.“

Austausch zwischen Forschungsservices

Den Auftakt bildete am 10. März ein Treffen der UNIC Research Support Expert Group. Mitarbeitende aus Forschungsförderung und -management tauschten sich über Strukturen der Forschungsunterstützung, Herausforderungen bei internationalen Förderanträgen und Möglichkeiten engerer Zusammenarbeit innerhalb der Allianz aus. Dabei ging es auch darum, Forschungsschwerpunkte und Expertise der Partneruniversitäten sichtbarer zu machen, um Forschende künftig leichter miteinander zu vernetzen.

An den folgenden beiden Tagen arbeiteten Forschende in einem Kooperationsworkshop gemeinsam an neuen Projektideen. Formate wie Speed-Networking, thematische Mapping-Übungen und Gruppenarbeit halfen dabei, gemeinsame Interessen und komplementäre Kompetenzen zu identifizieren.

Von der Idee zur Forschungskooperation

„Eine der großen Stärken unserer UNIC-Allianz ist die Vielfalt an Expertise an unseren Universitäten. Wenn Forschende zusammenkommen, entstehen neue Verbindungen – und aus gemeinsamen Ideen können konkrete Projektvorhaben werden“, sagt Prof. Dr. Semiha Denktas, Gesamtkoordinatorin der UNIC-Allianz mit Sitz an der Erasmus University Rotterdam und Initiatorin dieses Research Community Treffens.

Die Veranstaltung im RUB Makerspace stärkte die Vernetzung innerhalb der europäischen Hochschulallianz und legte den Grundstein für noch engere Forschungskooperationen.

Über UNIC

Seit 2020 ist die Ruhr-Universität Bochum Teil der europäischen Hochschulallianz UNIC – The European University of Cities in Post-Industrial Transition. Als eine von insgesamt 50 Erasmus+ Europäischen Hochschulallianzen, die derzeit von der EU-Kommission gefördert werden, macht UNIC Europa fit für die Zukunft. Zehn Partneruniversitäten, die sich von Irland über Spanien bis in die Türkei erstrecken, arbeiten Schulter an Schulter zusammen. Von internationalen Mobilitätsprogrammen über virtuelle Kooperationen bis hin zu interdisziplinären Forschungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten – Studierende, Forschende, Lehrende und das Verwaltungspersonal der RUB können über UNIC von den Möglichkeiten eines europäischen Campus profitieren. Im Mittelpunkt steht dabei die Arbeit an den Herausforderungen unserer post-industriellen Städte.

Veröffentlicht

Freitag
13. März 2026
10:02 Uhr

Von

Jasmin Hihat

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