Die Rektoren Martin Paul (links) und Manfred Bayer und Rektorin Barbara Albert haben die Kooperationsvereinbarung unterzeichnet.

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Vereinbarung unterzeichnet

Kooperation mit lateinamerikanischen Hochschulen

Die Universitätsallianz Ruhr verstärkt ihre Zusammenarbeit mit Hochschulen in Lateinamerika.

Die Universitätsallianz Ruhr mit ihren drei Universitäten in Bochum, Duisburg-Essen und Dortmund hat am 16. März 2026 mit der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung die Zusammenarbeit mit lateinamerikanischen Hochschulen intensiviert. Das neue Liaison Office ist in Sao Paulo, Brasilien, angesiedelt und zielt darauf ab, bereits bestehende Forschungspartnerschaften auszubauen und neue zu entwickeln, die Mobilität von Studierenden und Forschenden zu fördern und die Sichtbarkeit der Universitätsallianz Ruhr in Lateinamerika zu erhöhen.

Wissenschaft ist international, sie lebt von enger globaler Kooperation zwischen Universitäten und wird in einem intensiven Austausch von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern getragen. Die Universitätsallianz Ruhr (UA Ruhr) baut unter Federführung der Universität Duisburg-Essen mit der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung ihre strategischen wissenschaftlichen Beziehungen zu lateinamerikanischen Universitäten aus. Beispielsweise konnten bereits Vereinbarungen mit brasilianischen Universitäten erzielt werden, unter anderem mit den international herausragenden Universitäten in Sao Paulo (USP und UFABC), Rio de Janeiro (UFRJ) und Belo Horizonte (UFMG).

Die Prorektorin für Internationales der Universität Duisburg-Essen, Prof. Dr. Karen Shire, ordnet die neue Kooperationsvereinbarung ein: „Die Universitätsallianz Ruhr baut die strategischen Verbindungen nach Lateinamerika zu einem idealen Zeitpunkt aus: Durch das MERCOSUR-Abkommen rücken Lateinamerika und Europa enger zusammen, das wird auch ein Motor für die Kooperation mit den hervorragenden Institutionen in Forschung und Innovation sein.“

Im Juni 2025 haben die Hochschulleitungen der drei Universitäten in der UA Ruhr ein neues Liaison Office in Sao Paulo, Brasilien, eröffnet. „Das Liaison Office für Lateinamerika und die Karibik erschließt eine vielfältige Region mit großem Kooperationspotenzial – von Regenwaldökologie über Teilchenbeschleuniger bis zur medizinischen Forschung. Es ergänzt ideal die international vernetzte Universitätsallianz Ruhr“. erläutert Prof. Dr. Matthias Epple, Wissenschaftlicher Direktor des Verbindungsbüros.

Nächste Ziele

Prof. Dr. Barbara Albert, Rektorin der Universität Duisburg-Essen: „Internationale wissenschaftliche Kooperationen bieten die Chance, Lösungen für die globalen Herausforderungen unserer Zeit zu finden. In der UA Ruhr sind wir beispielsweise stark in der Umwelt- und Wasserforschung, der Medizin und der Physik, das passt zu unseren internationalen Partnern in Lateinamerika. Ich freue mich auf die spannende, für alle erfolgreiche Zusammenarbeit.“

2026 steht der weitere Ausbau des Partnernetzwerks der UA Ruhr in Lateinamerika und der Karibik an. Das umfasst auch die Stärkung der Sichtbarkeit der UA Ruhr als Partnerin für Wissenschaft und Innovation in Lateinamerika, die Vorstellung von Fördermöglichkeiten für Veranstaltungen, akademische Mobilität, wissenschaftliche Projekte, gemeinsame Konferenzen und Tagungen, Transfer und Outreach, Forschungs- und Studienaufenthalte.

Universitätsallianz Ruhr

Seit 2007 arbeiten die drei Ruhrgebietsuniversitäten unter dem Dach der Universitätsallianz Ruhr (UA Ruhr) strategisch eng zusammen. Durch Bündelung der Kräfte werden die Leistungen der Partneruniversitäten systematisch ausgebaut. Unter dem Motto „gemeinsam besser“ gibt es inzwischen über 100 Kooperationen in Forschung, Lehre und Verwaltung. Mit mehr als 110.000 Studierenden und rund 14.000 Forschenden gehört die UA Ruhr zu den größten und leistungsstärksten Wissenschaftsstandorten Deutschlands.

Veröffentlicht

Dienstag
17. März 2026
11:21 Uhr

Von

Astrid Bergmeister (UDE)
Jens Wylkop (jwy)

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