Einstimmig gewählt

Martin Paul wird Vorsitzender der Landesrektorenkonferenz

Der Rektor der Ruhr-Universität Bochum übernimmt das Amt ab dem 1. Oktober 2026.

Martin Paul, Rektor der Ruhr-Universität Bochum, wird neuer Vorsitzender der Landesrektorenkonferenz der Universitäten in Nordrhein-Westfalen (LRK-NRW). Zum 1. Oktober 2026 tritt er die Nachfolge von Johannes Wessels an, der den Vorsitz seit 2022 innehatte und Ende des Jahres als Präsident an die Universität Göttingen (Niedersachsen) wechselt. Auf der Mitgliederversammlung am 29. Juni 2026 sprachen sich die Hochschulleitungen der 16 nordrhein-westfälischen Universitäten einstimmig für Martin Paul aus.

„In politisch, ökonomisch und gesellschaftlich herausfordernden Zeiten bedarf es einer starken Stimme der Universitäten in Nordrhein-Westfalen. Ich freue mich, diese Stimme künftig als LRK-Vorsitzender vertreten zu dürfen, und bedanke mich bei meinen Kolleginnen und Kollegen für ihr großes Vertrauen. Ganz herzlich danke ich auch Johannes Wessels, der die Geschicke der Landesrektorenkonferenz in den vergangenen vier Jahren mit großem Engagement und strategischem Weitblick geleitet hat. Auf der Grundlage dieser erfolgreichen Arbeit werde ich mich nachdrücklich für eine stetige Verbesserung der Rahmenbedingungen und eine verlässliche Ausfinanzierung unserer Mitgliedsuniversitäten einsetzen, um Forschung, Lehre und Transfer weiterhin auf Spitzenniveau betreiben zu können.“, sagte Martin Paul nach seiner Wahl.

Sie bilden ab Oktober 2026 den Vorstand der LRK-NRW (von links): Manfred Bayer (Technische Universität Dortmund), Birgitta Wolff (Bergische Universität Wuppertal), Martin Paul als Vorsitzender (Ruhr-Universität Bochum), Ulrich Rüdiger (RWTH Aachen) als stellvertretender Vorsitzender sowie Angelika Epple (Universität Bielefeld)

© LRK-NRW/Oehme

Zur Person

Martin Paul ist seit November 2021 Rektor der Ruhr-Universität Bochum. Zuvor war er seit 2011 Präsident der Universität Maastricht in den Niederlanden. Nach seinem Medizinstudium und seiner Promotion an der Universität Heidelberg bekleidete er mehrere akademische Positionen an Universitäten in Deutschland, den Vereinigten Staaten und den Niederlanden.

Neben seiner Karriere als Forscher und Hochschullehrer in der (klinischen) Pharmakologie und Toxikologie sowie in der Hypertonieforschung hat er sich über viele Jahre in der  akademischen Selbstverwaltung engagiert. Nach Stationen an der Freien Universität Berlin und der Charité wechselte er 2008 an die Universität Maastricht und war dort zunächst Dekan der Fakultät für Medizin, Lebens- und Gesundheitswissenschaften.

Über seine Aktivitäten in Forschung und Lehre hinaus hat Martin Paul sich insbesondere für die Vernetzung im internationalen Wissenschaftsraum stark gemacht. So war er Mitgründer der Europäischen Universitätsallianz YUFE, Präsident des Worldwide University Network (WUN) und Mitglied des österreichischen Wissenschaftsrats. Derzeit ist er in mehreren Beratungs- und Aufsichtsgremien in Deutschland und im internationalen Kontext tätig.

Veröffentlicht

Dienstag
30. Juni 2026
10:51 Uhr

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