Silvia Schneider leitet das Forschungs- und Behandlungszentrum für psychische Gesundheit an der Ruhr-Universität Bochum.
© Svenja Hanusch

Psychologie

Ein neues Amt für Silvia Schneider

Die Forscherin der Ruhr-Universität Bochum ist in den wissenschaftlichen Beirat des Leibniz-Instituts für Resilienzforschung berufen worden.

Prof. Dr. Silvia Schneider ist Anfang August 2026 in den wissenschaftlichen Beirat des Leibniz-Instituts für Resilienzforschung (LIR) in Mainz berufen worden. Die Professorin für Klinische Kinder- und Jugendpsychologie der Ruhr-Universität Bochum wirkt ab dem 24. September für zunächst vier Jahre in dem Gremium mit.

Das LIR untersucht, wie Resilienz – also psychische Widerstandsfähigkeit – entsteht. Ziel ist es, die Resilienz fördernde Interventionen zu entwickeln und damit stressbedingten psychischen Störungen vorzubeugen. Der wissenschaftliche Beirat spielt eine zentrale Rolle bei der strategischen Ausrichtung und Qualitätssicherung der Forschungsarbeit innerhalb des LIR. Das achtköpfige Gremium berät den Aufsichtsrat und die Geschäftsführung. Durch ihre Mitarbeit solle Silvia Schneider dazu beitragen, das Institut weiterzuentwickeln, heißt es im Berufungsschreiben.

Zur Person

Silvia Schneider ist seit 2010 Professorin für Klinische Kinder- und Jugendpsychologie an der Ruhr-Universität Bochum und leitet dort seit 2012 das Forschungs- und Behandlungszentrum für psychische Gesundheit. Seit 2021 koordiniert sie den Standort Bochum-Marburg im Deutschen Zentrum für Psychische Gesundheit (DZPG) und ist seit Mai 2025 zudem Sprecherin des gesamten DZPG-Netzwerks.

Veröffentlicht

Mittwoch
12. August 2026
09:44 Uhr

Von

Anne Petersohn
Arne Dessaul (ad)

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