Annette Urban (links) und Manischa Partowi haben sich mit VR in der Kunst beschäftigt und zusammen mit Manuel van der Veen einen Band dazu herausgebracht. 

© RUB, Marquard

Kunstgeschichte und Medienwissenschaft

VR in der Kunst

Ein neuer Band des Sonderforschungsbereichs „Virtuelle Lebenswelten“ zeigt, wie VR in der Kunst eingesetzt wird.

Virtual Reality (VR) erlebt aktuell in der Kunst einen Boom. Nach einem regelrechten Hype in den 1990er-Jahren ist seit etwa 2015 ein erneuter Anstieg an Kunstwerken mit VR-Headsets zu verzeichnen. Die Technik sucht aber gleichzeitig noch nach ihrem Platz im Kunstfeld – was nicht zuletzt spiegelt, dass sie zwar einerseits längst selbstverständlich in die Lebenswelt integriert ist, andererseits aber einen zugleich weiterhin unsicheren Status hat. Forschende des Sonderforschungsbereichs (SFB) 1567, „Virtuelle Lebenswelten“, der Ruhr-Universität Bochum haben nun den Band „Virtual Reality Exhibited“ herausgebracht. Dieser beinhaltet elf Aufsätze, die aus verschiedenen Perspektiven eine Einordnung der sich stark weiterentwickelnden VR-Technologie leisten.

Veröffentlicht

Donnerstag
18. Juni 2026
10:10 Uhr

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