Christopher Grefen (links) und Khushbu Kumari untersuchen im Labor, wie Pfanzen Spaltöffnungen entwickeln. 

© RUB, Marquard

Biologie

Pflanzen dürreresistent machen

Forschende entschlüsseln, wie Pflanzen ihre Spaltöffnungen formen – und dadurch Wasser sparen können. Die Erkenntnisse könnten neue Wege zu dürreresistenteren Nutzpflanzen eröffnen.

Wie Pflanzen die winzigen Öffnungen, die auf ihren Blättern für Gasaustausch und Wasserregulation zuständig sind, entwickeln und damit ihren Wasserhaushalt steuern, hat ein Forschungsteam der Molekularen und Zellulären Botanik der Ruhr-Universität Bochum unter Leitung von Prof. Dr. Christopher Grefen herausgefunden. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler identifizierten die beiden Lipid-modifizierenden Enzyme GELP80 und GELP100 als entscheidende Faktoren für die Ausbildung funktionsfähiger Spaltöffnungen (Stomata). Die Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift The Plant Cell am 26. Mai 2026 veröffentlicht. Sie liefern neue Einblicke in die Mechanik der Pflanzenentwicklung und könnten langfristig dazu beitragen, Nutzpflanzen widerstandsfähiger gegen Trockenheit zu machen.

Veröffentlicht

Donnerstag
25. Juni 2026
10:27 Uhr

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