Konfliktforschung
„Diese Kraft und Fürsorge berühren mich immer wieder“
Dennis Dijkzeul ist gerade aus Afrika zurückgekehrt. In Nigeria und Kamerun hat der RUB-Krisenforscher die Auswirkungen eines Caritas-Projektes unter die Lupe genommen.
Prof. Dr. Dennis Dijkzeul ist gerade von einer Reise nach Nigeria und Kamerun zurückgekehrt. Dort hat der Krisenforscher vom IFHV (Institut für Friedenssicherungsrecht und Humanitäres Völkerrecht der Ruhr-Universität) untersucht, wie sich ein interdisziplinäres Projekt der Caritas seit seinem Start im Jahr 2022 entwickelt hat. Beim Projekt geht es beispielsweise um Ernährungssicherheit, Wasserversorgung, Mentale Gesundheit und sozialen Zusammenhalt zwischen Christen und Muslimen. Insgesamt hat das Projekt 51.000 Menschen direkt und 101.400 Menschen indirekt geholfen – verteilt auf 35 Dörfer. Im Interview berichtet Dennis Dijkzeul, welche Wirkung das Projekt bereits zeigt, warum die Lage weiterhin fragil bleibt und was ihn persönlich besonders berührt hat.
Herr Dijkzeul, vor vier Jahren haben Sie mit Ihrer Forschung ein Caritas-Projekt in Nigeria und Kamerun angestoßen. Worum genau geht es bei diesem Projekt?
Ausgangspunkt war eine Studie zur Machbarkeit eines Projektes in benachbarten Regionen in Nigeria und Kamerun, die stark von Boko Haram betroffen waren. Die Terrorgruppe hatte versucht, Teile von Nigeria, Kamerun, Tschad und Niger unter ihre Kontrolle zu bringen und dort ein eigenes Herrschaftsgebiet aufzubauen, ähnlich wie der Islamische Staat in Syrien und im Irak. Dabei wurden viele Menschen ermordet, sozialer Zusammenhalt geschwächt, während sich zugleich eine schwere humanitäre Krise verschärfte.
Diese Krise ist jedoch nicht allein auf Boko Haram zurückzuführen. Sie hängt auch mit Klimawandel, Bevölkerungswachstum, Korruption und schwachen staatlichen Strukturen zusammen. So gibt es auch schwere Konflikte zwischen Viehhirten und Bauern sowie Spannungen zwischen älteren und jüngeren Generationen. Caritas wollte deshalb herausfinden, wie Menschen in Gebieten unterstützt werden können, aus denen Boko-Haram-Gruppen zwar zurückgedrängt wurden, in denen die Bevölkerung aber weiterhin unter großer Unsicherheit und Verletzlichkeit lebt.
Ich habe die Studie gemeinsam mit nigerianischen und kamerunischen Kolleginnen und Kollegen erstellt. Dabei habe ich eng mit den Partnerorganisationen von Caritas Deutschland zusammengearbeitet, insbesondere mit der Justice Peace and Development Initiative in Nigeria sowie mit Action Locale pour un Développement Participatif et Autogéré (ALDEPA) und Caritas Maroua in Kamerun.
Auf Grundlage der gemeinsamen Studie hat Caritas einen Projektvorschlag beim Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) eingereicht. Das Projekt ist 2023 gestartet und läuft bis November 2026. Ziel ist es, betroffene Menschen widerstandsfähiger zu machen, ihre Ernährungssicherheit zu verbessern, ihren Schutz zu stärken und den sozialen Zusammenhalt wieder aufzubauen.
Ein positives Beispiel der Initiative ist „Tom Brown“, eine nährstoffreiche Mischung aus Hirse, Mais und Sojabohnen, die man lokal herstellen kann.
Nun sind Sie erneut in Nigeria und Kamerun gewesen. Konnten Sie erkennen, ob sich das Projekt bereits auswirkt? Was haben Sie vor Ort beobachtet?
Ja, ich konnte sehen, dass das Projekt gut funktioniert. Besonders deutlich wird das im Bereich der Ernährungssicherheit. Es gibt sowohl landwirtschaftliche Betriebsmittel (klimaresistentes Saatgut, Rückensprühgeräte, Zuchttiere) als auch Maßnahmen zur Wiederaufforstung, Bodenverbesserung (zum Beispiel mit Kompost), Gewächshäuser, Saatgutlagerung und Schulungen zu Ernährung.
Ein positives Beispiel der Initiative ist „Tom Brown“, eine nährstoffreiche Mischung aus Hirse, Mais und Sojabohnen, die man lokal herstellen kann. Viele Mütter waren davon sehr überzeugt, weil sie sehen konnten, dass ihre Kinder besser ernährt sind, sie selbst besser stillen können und zugleich Produkte aus dem eigenen Anbau verwendet werden können. Früher gingen sie davon aus, dass sie dafür teurere Produkte auf dem Markt kaufen müssten. Durch die Ernährungsschulungen lernten sie jedoch, auch mit lokal verfügbaren und kostengünstigeren Lebensmitteln nährstoffreiche Mahlzeiten zuzubereiten. Dadurch ging die Unterernährung der Kinder deutlich zurück, weshalb die Ernährungsschulungen aus meiner Sicht besonders wichtig und erfolgreich waren.
Boko Haram hat nicht nur Gewalt ausgeübt, sondern auch tiefes Misstrauen hinterlassen.
In welchen weiteren Bereichen trägt das Projekt Früchte?
Auch die Wasserversorgung hat sich verbessert. In Nigeria hat man Wassertürme gebaut, in Kamerun mehr Handpumpen für mehr Wasser mit einer besseren Wasserqualität. Diese machen einen großen Unterschied. Früher mussten Frauen und Kinder manchmal stundenlang laufen oder an trockenen Flussbetten graben, um Wasser zu finden. Heute ist Wasser an manchen Orten innerhalb von 15 bis 20 Minuten fußläufig erreichbar. Dadurch gibt es weniger wasserbedingte Krankheiten, weniger Konflikte zu Hause und weniger Risiken für Frauen und Kinder auf den langen Wegen zum Wasser. Diese Wege waren oft gefährlich, etwa wegen sexualisierter Gewalt oder Risiken wie tödlichen Schlangenbissen.
Ein weiterer wichtiger Bereich des Projektes ist die psychosoziale Unterstützung. Viele Menschen sind traumatisiert, viele Frauen und Kinder haben zum Beispiel sexualisierte Gewalt oder andere Traumata erlebt und haben sich nachher isoliert. Das Projekt hat Dorfgemeinschaften geholfen, diese Isolation zu durchbrechen. Dabei geht es nicht nur darum, einzelne Betroffene psychologisch zu unterstützen, sondern auch das Zusammenleben in den Gemeinden wieder zu stärken. Denn Boko Haram hat nicht nur Gewalt ausgeübt, sondern auch tiefes Misstrauen hinterlassen.
In vielen Dörfern gab es die Angst, dass einzelne Personen Informationen weitergeben oder mit Boko Haram zusammenarbeiten könnten und dass die Gruppe zurückkehren könnte. Dieses Misstrauen belastete auch das Verhältnis zwischen verschiedenen religiösen und ethnischen Gruppen. In den Projektregionen in Nigeria und Kamerun leben Muslime und Christen, in Kamerun auch Animisten. Die lokalen Partnerorganisationen haben deshalb bewusst mit Pfarrern, Imamen und animistischen Führungspersönlichkeiten zusammengearbeitet, um Vertrauen wieder aufzubauen und die Menschen wieder stärker zusammenzubringen. Auch die Konflikte zwischen Landwirten und Viehhirten haben abgenommen. Dazu hat unter anderem der bessere Zugang zu Wasser in den Dörfern beigetragen: Dadurch werden weniger Felder beschädigt und es entstehen weniger Spannungen mit der lokalen Bevölkerung. Auch solche praktischen Verbesserungen können helfen, Vertrauen wieder aufzubauen.
Besondere Begegnungen
Was sind Ihre wichtigsten Lehren aus dem bisherigen Projektverlauf?
Eine wichtige Lehre ist, dass technische Hilfe allein nicht reicht. Natürlich sind Saatgut, Wasserpumpen, Wassertürme, Saatgutlagerung oder Gewächshäuser wichtig. Aber genauso wichtig ist, dass Menschen vor Ort eigene Initiativen entfalten können, Verantwortung übernehmen und dass der soziale Zusammenhalt gestärkt wird.
Deshalb spielen lokale Komitees eine große Rolle. Es gibt zum Beispiel Gruppen, die sich um die Instandhaltung der Wasserpumpen oder Wassertürme kümmern. Junge Menschen werden stärker in lokale Entscheidungsprozesse einbezogen. Viele Jugendliche haben zwar eine gewisse Ausbildung, aber kaum Chancen auf Arbeit. Im Projekt bekommen sie Aufgaben und können eine Rolle in ihrer Gemeinschaft übernehmen, als Mitarbeiter der Komitees oder auch als freiwillige Helfer. Darüber hinaus gibt es auch Mikrokredit-Gruppen.
In vielen Fällen gelingt es so, eine frühe Ehe zu verhindern und den weiteren Schulbesuch zu ermöglichen.
Was ist Ihrer Ansicht nach noch wichtig?
Sehr wichtig sind auch die lokalen Partnerorganisationen. Ein Beispiel ist ALDEPA, eine von Frauen geführte Organisation, die sich besonders für Frauen und Mädchen einsetzt und zugleich den Dialog zwischen ethnischen und religiösen Gruppen stärkt. In Schulen klären Mitarbeitende etwa über Zwangs- und Kinderehen auf und informieren Mädchen darüber, an wen sie sich wenden können, wenn sie gegen ihren Willen verheiratet werden sollen.
Wenn ein Mädchen Hilfe sucht, nimmt die Organisation Kontakt zur Familie auf und versucht, im Gespräch eine Lösung zu finden. In vielen Fällen gelingt es so, eine frühe Ehe zu verhindern und den weiteren Schulbesuch zu ermöglichen. Ebenso hilft ALDEPA auch schwangeren Mädchen, die von ihren Eltern verstoßen wurden.
Für mich zeigt das: Das Projekt bewirkt etwas. Es verbessert die Lage der Menschen konkret, auch wenn die Herausforderungen weiterhin groß sind. Ohne diese Unterstützung wäre die Situation deutlich schlechter. Umso wichtiger ist es, solche Ansätze nicht abbrechen zu lassen, sondern weiterzuführen und auszubauen.
Es geht nicht nur um konkrete Angriffe, sondern auch um die ständige Sorge, dass Boko Haram zurückkehren könnte.
Wie groß ist die Sorge, dass Boko Haram zurückkehren könnte? Was muss sich verändern?
Ein großes Problem ist in der Tat, dass Boko-Haram-Gruppen in einigen Gebieten wieder präsenter werden. Wir haben bewusst nicht in Dörfern gearbeitet, in deren Nähe die Gruppe unmittelbar aktiv war – das wäre viel zu gefährlich gewesen. Viele Menschen berichteten jedoch, dass Rebellen erst vor Kurzem ein benachbartes Dorf angegriffen hätten. Andere erzählten von Entführungen und Begegnungen im Wald oder auf abgelegenen Strecken, die alte Traumata wieder ausgelöst haben.
Diese Unsicherheit prägt den Alltag stark. Es geht nicht nur um konkrete Angriffe, sondern auch um die ständige Sorge, dass Boko Haram zurückkehren könnte. Diese Angst, besser gesagt, dieser Terror, war in den Gesprächen sehr deutlich spürbar.
Das zweite große Problem ist die Klimakrise. Die Menschen erleben längere Trockenperioden, aber auch mehr Überschwemmungen und Erosion. Teilweise wird Ackerland, das mit viel Mühe verbessert wurde, wieder zerstört. Gleichzeitig haben viele Landwirte ihre Produktivität deutlich gesteigert – etwa durch Kompost, bessere Anbaumethoden und den Verzicht auf bestimmte chemische Mittel. Das ist eigentlich ein großer Erfolg. Problematisch ist jedoch, dass Saatgut, Dünger und andere landwirtschaftliche Betriebsmittel durch Inflation und Importabhängigkeiten sehr teurer geworden sind.
Diese Kombination aus höherer Produktivität und gleichzeitig stark gestiegenen Kosten habe ich in diesem Ausmaß nicht erwartet. Viele Menschen produzieren durch das Projekt heute fast dreimal so viel wie früher. Dennoch reicht es finanziell kaum aus, weil auch ihre Investitionskosten deutlich gestiegen sind. Das macht die Fortschritte verletzlich und zeigt, wie schwierig es ist, Ernährungssicherheit langfristig zu stabilisieren.
Ein verwandtes Thema ist die sogenannte Hungerperiode. In einigen Gebieten konnte man sie von bis zu sieben Monaten auf etwa zwei bis drei Monate verkürzen. Das ist ein wichtiger Fortschritt. Zugleich bedeutet es aber immer noch, dass Familien über neun bis 13 Wochen hinweg kaum genug zu essen haben und in dieser Zeit nur mit viel Mühe überleben.
Trotz der Klimakrise, der anhaltenden Bedrohung durch Boko Haram und der starken Geldentwertung hat sich die Lage langsam gebessert. Aber es genügt nicht, kurzfristige Verbesserungen zu erreichen. Man muss weiter daran arbeiten, diese Fortschritte zu sichern und die Menschen langfristig widerstandsfähiger zu machen.
Künftig sollte noch stärker im Mittelpunkt stehen, was die Menschen vor Ort selbst weiterentwickeln können.
Wie ließe es sich weiter verbessern? Welche Akteure sollten aktiv werden?
Künftig sollte noch stärker im Mittelpunkt stehen, was die Menschen vor Ort selbst weiterentwickeln können. Dazu gehört Peer-to-Peer-Lernen zwischen Gemeinden: Welche Ansätze funktionieren gut, und warum gelingt manches in einem Dorf besser als in einem anderen? Ebenso wichtig ist eine Nachhaltigkeitsplanung, die erreichte Verbesserungen langfristig absichert. Komitees zu Mikrokrediten oder zur Wasserversorgung können weitergeführt werden.
Ein zusätzlicher Ansatz wäre, landwirtschaftliche Produkte stärker weiterzuverarbeiten und besser in Wertschöpfungsketten einzubinden. Bei Tomaten, Getreiden oder Moringa gibt es dafür Potenzial, etwa für den Verkauf in größeren Städten. Hilfsorganisationen können solche Prozesse unterstützen. Auch die Lagerung von Saatgut und Ernten spielt dabei eine wichtige Rolle. Lokale Partner wie Caritas Maroua arbeiten daran, mit Saatgutlagerung Vorräte besser zu schützen, Verluste durch Insekten zu verringern und den Menschen zu ermöglichen, ihre Produkte nicht direkt nach der Ernte verkaufen zu müssen, sondern später zu besseren Preisen.
Gleichzeitig haben Hilfsorganisationen klare Grenzen. Weil staatliche Strukturen vielerorts nicht ausreichend funktionieren, übernehmen Nichtregierungsorganisationen immer mehr Aufgaben; dadurch werden solche Projekte breiter und interdisziplinärer. Doch Infrastruktur, Straßen und verlässliche Rahmenbedingungen können sie nicht ersetzen. Ohne funktionierende staatliche Strukturen bleiben viele Fortschritte eingeschränkt, zum Beispiel weil Transport teuer bleibt oder die Unsicherheit andauert.
Wenn Korruption, Gewalt, Vertreibung, Armut, und schwache Institutionen zusammenkommen, wird es sehr schwierig, Ressourcen gerecht und wirksam zu verwalten, geschweige denn zu investieren.
Wie stellt sich aus Ihrer Sicht die Lage in diesen Regionen Afrikas allgemein dar? Kann man die Situation mit anderen Gebieten auf der Welt vergleichen, insbesondere mit den Gegenden, in denen Sie als Krisenforscher unterwegs sind?
Die Region, in der ich war, liegt am Südrand des Sahel, ist aber eng mit den Entwicklungen in der gesamten Sahelzone verbunden. Viele Probleme greifen ineinander: Unsicherheit, Klimawandel, Armut, schwache staatliche Strukturen und knappe Ressourcen.
Ähnliche Muster habe ich auch in anderen Krisenkontexten gesehen, etwa in Afghanistan, der Ukraine, im Südsudan, im Norden Ugandas und im Osten des Kongo. Wenn Korruption, Gewalt, Vertreibung, Armut, und schwache Institutionen zusammenkommen, wird es sehr schwierig, Ressourcen gerecht und wirksam zu verwalten, geschweige denn zu investieren.
Hinzu kommt, dass momentan die internationale Finanzierung humanitärer Hilfe stark zurückgeht. Das ist ein weltweites Problem. Organisationen ziehen sich zurück oder müssen ihre Arbeit reduzieren. Für Menschen in Regionen wie Nordnigeria und Nordkamerun ist das besonders schwerwiegend, weil die Bedarfe ohnehin sehr groß sind.
Was bedeutet das konkret?
Dass in der Sahelzone und in anderen Krisengebieten Hungersnöte drohen. Dann werden Menschen sterben. (Dennis Dijkzeul schließt kurz die Augen.) Ich weiß, das klingt hart, aber es ist leider so. Stellen Sie ruhig trotzdem Ihre nächste Frage.
Das fällt jetzt natürlich erheblich schwerer. Trotzdem: Wie geht es mit dem Projekt weiter? Planen Sie weitere Reisen in diesen Teil von Afrika?
Das aktuelle Projekt läuft bis Ende 2026. Da es jetzt schon dreieinhalb Jahre läuft, ist man gut aufgestellt, um die Projektergebnisse noch weiter zu stärken. In der Zwischenzeit müssten Caritas und die drei lokalen Partner neue Anträge stellen, zum Beispiel beim BMZ oder bei anderen Geldgebern. Ich werde Caritas international zunächst bei der weiteren Strategie unterstützen.
Ich hoffe, dass ich in den kommenden Jahren wieder in die Region reisen kann. Ob und wie das Projekt weitergeht, hängt aber davon ab, ob neue Anträge bewilligt und Mittel bereitgestellt werden.
Was können wir von den Menschen in Nigeria/Kamerun lernen?
Haben Sie vor, Ihre Erkenntnisse in eine Publikation einfließen zu lassen?
Ja. Zuerst werde ich den Bericht fertigstellen. Danach möchte ich schauen, wie ich die Ergebnisse wissenschaftlich weiterverarbeiten kann. Einige Erkenntnisse werde ich auch in meine Lehre einbringen. Zudem arbeite ich mit Kollegen und Kolleginnen an einem Aufsatz und an einem Buch über Resilienz.
Ich habe während meiner Zeit in Nigeria und Kamerun auch viel gelernt. Besonders wichtig war für mich die Arbeit mit einem partizipativen Ansatz zur Wirkungsmessung. Dabei können auch Menschen, die nicht lesen und schreiben können, Veränderungen sichtbar machen – zum Beispiel mit kleinen Steinen, mit denen sie Entwicklungen in Bereichen wie Ernährung, Einkommen oder Sicherheit bewerten. Das ist keine perfekte Quantifizierung, aber es zeigt Trends. Und diese Trends zeigen, dass sich in mehreren Bereichen tatsächlich etwas verbessert hat.